Triumph-leiichrendett Rri-ge-Helmsdritter Theil. 451
gHvafttbstin grosser Anmdl herum schliechsn/ihm imd den Sä-ttigen keinen Schaden zusugen konnten.
Erwartete mittlerweile mGedult/daßdoch die Zeit gegenwär-tigen Zustand einen srösichen Wechsel vergönnen / oder aber ein ohn-verschenerZufall seinen boßhafftigen Verfolger zurücks treiben möch-te. ES traf aber diese gemachte Rechnung gar nicht ein/sintemalSa-muel in den Vorgesetzten Schluß / diesen Flüchtling tod ober lebendigm haben/je mehr und mehr verstärcket wurde / und da er sattsam er-messen kunte/daß/bey so gestalten Sachen/ er durch Gewalt solchenZweck nicht erreichen würde/ g .-dachte er vermittelst Verrätherev da-hin zugeiangsn; brachte der ohalben einen Vertrauten des Ulaclimirlaufdie Seite/derselbe würckte mir vielen Überredungen und Fürwen-den/daß er ihn mit dieftn Bulgaren ausgesöbnet batte/bey den un-schuldigen l-IIaälmir-o so viel/daß derselbe nichts bösts v'rmukete/undsich von derKlippe berab begab/ ln Hoffnung mitSamuri nun freund-liche Unterredung zupsiegen; allein so bald er das siache Lano berührt/ließSamml ihn in gefängliche Hasst nehmen /impadromrte sich flugs Uladimirusdarauf der Städte Cattaro und Ragusa / verheerte diese de mit A.EASckwerdt und Flammen unbeschreiblich/irnd ließ derfeibenVeftungs-Bau clLmoüren; Gleiche Grausamkeit hatte er auch zu Ouic^nospühren laff.-n/ wann dasselbe in seine Klauen gerarhen wäre.
Zeit währender Gefangenschafft des Königs Uluciiminil. wur--Dalmatiende diegantzeDalmatische Landschassr heßlich zugencht: er brachte aber kommt m,-iii einem finstern Loch dieZeik in gedultiger Gelassenheit zu/bis ihn cnd- Buk«
sich der Höchsts/ welcher dieses Leiden über ihn verdangt batte/ durcheine fast gleiche Gelegenheit / von der Hand dieses Tyrannen erloßte/und also aller Welt zeigte/daß er die Seelen/so ihn lieb ss-pn/aus derGefahr zu reissen wisse. Es hatte Samuel eine Tochter mit Namen bossaräCossara/ welche nur mit geistlichen Gedancken und gottseligen Ver-Bulg,»«richtungen ihre Zeit hinbrachte/dergesialt daß je mehr sie ihrenVatter/ schm Pna.vom Tugend-Weg abweichsn sähe / desto eifriger erwiese ste sich in 2'"^-Ubungder Gottseligkeit. ^
Unter andern Christlichen Tugenden/ließ sie ein sonderliches Mit-leidcn gegen die Gefangenen verspühren/so daß sie nicht allein dieselbemit Darreichung überflüssig r Lebens.Mittel zu laben/sondern auchöffers in eigner Hoden Person/denen Gefangenen mit ihren Königli-chen Händen die Füsse zu waschen/ und Speißezumchen/sichindieGe,fängnüß zu begeben pflag. ESkunte nun dieser gütigen Cossara/ dieVisUläk des ülsälmirl, ob er wo! ohn einiges Ansehen semes Königli-
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