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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
450
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Dalmakicr

nchn,«n zuS«n Gnech'.schr»K^yier ihr«Zuflucht.

fallen inLatmarien.

4sL» Rom. Raffer!. Mas. nnddero hohen AUnrren

cbss Platzes Übergab, sreye Gewalt/das gautze veste LandHwu-sten/ bekommen würden. Dadurch wurden die Dalmaücr/die sichvon allen Beysiand enlbiöset sahen/nach den Kayserzu Cvnsiantlnv-pst ihre Zuflucht zu nehmen bewogen.

Dnser gab ihr.n Ansuchen Gehör /ließ derohalben «ine ansehnii-che Flotte ausrüsten / und nachdem Golso hinsegein/zwang auch die8ar?>cLnsn damit nach Apulien sich wieder zu begeben / und wurde der-selbe zur Belohnung sicher Bckreyung zum Oberhaupt Dalmatiens/welchen Titel die Griechen ein Zeitlang behalten haben/erkieset.

Es machten sich aber jetzt gedachte Griechen bey diesen neuen Unsterthanen so verhasst/daß sie ihrer H.rrschafft gantz überdrüssig wur-den ; derohalben als diese Nachricht erhielten/ daß der nach Rom ge-wichene K.->äolr.i 38 (allwo er auch mit Tod abgangen/und mit Königs.Pracht im Lateran beygesetzt worden) zur andernEhe mit ein mRömi-schen Frauen-Zimmer geschritten/und darinnen einen Soht,/?Zuümi-ru«, gezeuget habe/ boten sie demselben die Krön an/ nebst ersuchen/daßer in Dalmatien kommen wollte. Er trug nicht lang Brdencken/ so-thanes Anerbieten willig anzunebmen/ wir er nun mit einer Svire von502. Personen/ guten Theits Dalmatier/ so bey des Reichs Zersiö-rung nach Aveilen cinslZl in Rom sich geletzt hatten / herankam / wur-de er mit grossen Freuden Geschrey bewillkommt/und zu 1 rebizns mitgewöhnlichen Gepränge grkrönet. Worauf er den Anfang gemachthat / das verwüstete Reich wieder auf die Beine zu bringen/und soward denen Griechen die Ober-Herrschafft in Dalmatien wiederentrissen.

Albin indem sie Charybdin vorbcy zu schiffen gedachten/fielen siegar in Scyllam-und zogen sich eine noch ärgere Tyrannische Beherr-schung auf dm Hals. Dann es begab sich wider Ulaälmirum U. denfrommen und Tremmeynrnden Dalmatischen Printzen / Samuel derKönig der Bulgaren in den Hämisch/und hätte mir dem besten Tbeildieses Reichs/ welches erentweder durch Hinrichtung oderewiger Ge-s >nge-.schafft des Königs Ulnälmirl semen M ich anknüpffm wollte/schier den Garaus gespielt. Gleichw enun Frömmigkeit und G rech-tigkeit m dieser Wstt Nicht allezeit ur Rosen gehen/und die Oberhandhaben/ sondern zum öfftern im Staub liegen/und mitGedultaller-band Drangsal ausstehm müssen; ebner Massen müsse auch der gutem^.inirus, weil er den Anfall dieses mächtigen Feinds d n Kcpffzubieten nicht vermochte/aus-nnsn Berg/welchen er ang fallen zu Mttdenfür unmöglich hielte/sichschbuniqstverfügen; und erhielte aufin-niZitchcs Anflehrn/ von der allmöZenden GotteöGüte/daß dieSchlan-

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