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Dritter Theil (1688)
Entstehung
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447
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Tri u mph/leu ehrenden Kriegs-Heim e Dt!reck Theii. 4 47

das dem Reich eh reffen adgczwackle/ wieder zu erobern / ließ er ei- .nrn E »fall in Dalmatien thun / und jagte die Gorhen glücklich her- 5^8'aus/ erhielt auch anberstwo durch Tapfferkeit des berühmtenBelisarii m».andere sehr wichtige Siege/ aus denen die erfreuliche Hoffnung er-wuchs/ daß man die Kayser in voriges Ansehen und Glantz wiedereingesetzt sehen wurde.

Sobald aber Blisaviue durch der Widerspenstigen Mißgunstunterdrücket/und das Reich also eines täpfrrn und Kriegs-verstandi-gen Heiden enkblösset worden / haben die Gothen / so durch feinen ku-pfern und glücklichen Arm gedemuttget waren / wieder Mut gefast/undlotli3m>mit Darbietung SerKönigl.Würde/aus Norden beruf-fen/ der sich dann auch mit seinemBruder oNroMo und einerstarckenArmee neugewordener Mannschafft nach Italien aufmachte. Es Kommtwar aber vergeblich / daß die Gouverneurs aus Istrien und Dalma- abcrmai »»-tisn sichunterstanden/lhn aufden Ungarischen Grantzen aufzuhalten: r» v.«dann als sie mit ihm zu treffen heran wagten / muffen sie beyde mitihren Trouppen durch des r srilse Waffndahin fallen/und zu Bodensincken.

Mittler weilen setztedieftr seine Reiße durch Friul fort / OKroik-lugader/ der in Palmarim aeblieb-n war / beweisterke sich desselbenmit.Gewalt/ ru'ckte m Eroberung der Städte nach vlocles (aus de-ren Mauren - Aesern das heutige lvieclon als ein anderer kkcLmx er-wachsen) allwo er seinen Sitzgenommen hat. l^Ind west die Longue-ttcn einen tapffern und aufgemunterken Gemüt nur eine Kühlungsind/welche dem Durst mehr zu erwerben, mehr erhitzetals löschet/sobat auch dieser seinen Sohn Levioiackum, mit einigen adgeordnrtmMckem Ostwerks/dle vorrhm gelegene Oerler dem schon besessenenStaat aumkaLpffen/abgefertigk.

Indessen bekam suliiniJn wieder Hoffnung/ entweder wegenVwesmheit dieses Bruders / oder wegen Zettheilung der GordischenKläfften/ di selbe gantz aufturerben / schickte zu dem Ende einen seinerFeidberrn in Dalmatien/ dem sein Fürnehmen gelunge/indem er gluck-lichdenMeisterübcrottsocklrrmspielte. DieseProvintzwaregewiß-Iic!>wkderin dieBoktmaffigkeit ihrer voriger Herm verfallen / wannnicht 8e^,knr,8/ auserhalteneNachrichtseinesVatternTod/wareschl unigst/ selchen zu rächen/ bieder geeilet/wie er dann mttsemer Ge-genwart und HW bey sich Hab nder Militz/ die geschlagene und indie Berga flüchtete Görden wieder beherhlgt/undalsvdtegrucht/sojutUni sn aus dieser erhaltnen Schlacht «inzuemdtenhatte hoffen kön-nen/zu Nichte gemacht. ,

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