Druckschrift 
Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
386
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Sersskierkvird ausBoeskienverjagt.

Vorstadt zuLhed-er-obern dieNenektaner.

Beschrei-tung derStadt The««-es.

Erbauerrer StadtThebe.

,86 Röm Ra-sstr!. Mm unddershry cnMurren

' Es Hanen die diesen Sommer und Hnbststchsoc/pfermütigsterwiesene Soldaten / ihre Winker-Lager bis nacherAchen/dem eh-malPreiß-berühmtenOrt/auSgesteckt/wiewo! ihreRuhe sehr unruhig/indem der Seraskier mit seinen flüchtigen Anhang benEinfall hierunddar drohete/ bis endlich thsils der Hanoverischen Volrker sich müdenGriechen vereinigt ein ziemlichs Corpo ausgemacht; und dem ent«hechten Seraskier gezwungen/ sich in die Bulgarey zu salviren/ indemihn die Furcht/ einstens nach den Ottomannischen Hof cikirt/ und da-selbst äeco'Ui-r zu werden / gezwungen/ da dann auch seine unter dm

SiebenThum undLhsr derStsdkThehe.

Thebe bemächtigt/und dadurch zu Land Negroponte gantz die Paffg-ge versperret haben.

Diese Stadl tzhebe war vorzeiten die Haupt-Stadt in Boes-tien/ und haben sich dero Einwohner niemal berühmt gemacht/als nurindem wider die Lac-dämomer/unter dem tapferstenGriechischen Hel-den LpAimnonöu,geführtem Kriege: WeßwegcnJustinus sagt/daßder Ruhm dieser Völcker mit dem Lpammonäs gebohren und gestor-ben fe». Cadmus/des Agenors Sohn/ ward vor dem ersten Stiffterdies.rStadtgehalten/alserieine vonJove entführte Schwester Emropam umsonst gesucht / und nicht vor dem Vatter kommen dorffte.Folgends hat sie Amphion/ König von Thebe/ mit Mauren umgeben/und brachte es durch seine Beredsamkeit dahin/daß die aufdem Feldund in denen Felsen wohnende Völrker/sich in der Stadt niederliessen;Weßwegen die Poeten gedichtet/Amphion hatte die Mauren zu Tbe«be/ durch den Klang seiner Lever aufgebauet/ welcher Leyer die Stei-ne folgen mustsn/und setzte sich jeder selbst an seinen gehörigen Ort.

Diese Einwohner sollen nachmaien sieben Tbürne und siebenThore erbauet haben/ daher ThebeHepkapolis benamset worden,' underzehlet Hyginus/daß Amphion sie nach denNamen seiner siebenTöch-terThemn / Eleodoxen/Astvnomen/Asiycrakiam/Ebyam/OgvZiamund Chlorin benennet. Nachdem aber das Antwpi'sche Geschlechtabgestorben/ kam das Reich an Lmum/einen Sohn Labdai/als recht-massigen Erben/ welcher durch Verehligung mit Jocasta des MenoeciTochter Oedipum erzeuget/den er (indem ihn das Oraculum den durchdiesen Sohn bevorstehenden Tod angedeutet) aus die Strassen zueBeute der yerwlldeten Tbisre legen lassen. Allein das Geschick frisitteTn das Leben / und bekraffngte des Oracnli Ausspruch/indem er sei-nen Vatker ohnvsrsshens aufdemMegerwürgt. Nachdem eraberdes Sphyngis bssanntts Rätzel aufgelöst / fiel ihn das ThebamM