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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
387
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Tri umph l euchtenden Rriegs-HelmsDritterTheck . z 87

Reich/ als einem sehr klugen König/mil s»mt des Lay Wittwe / als sei-ner eignenMutter/zu/ mit der er zwey Kinder/ nahmendlich Etheoclemund Polyni'cen/erzeuget.

Endlich aber entdeckte die Folge der Zeit diesenBetrug/und brach-1edurch Vmweifflung Jocastam an den Strick/Oedipum aber we-gen begangener Blut-Schuld um seine Augen / und aus Thebe hin-aus. Da dann die Söhne das Reich mit diesem Beding gecheilet /daß jeder ein Jahr um das andere regieren sollte. AlleinEtheoclemverleckerte die SWgkeit der Regierung/ und wegerte sich das folgen-de Jahr bedingter Massen dis Regierung akzm retten/ daher dannPolynices nachArgos/zuAdrasto/scineZufluchtnahm/dessn TochterArgiam ehlichte/ eben zu derZeil als TvdeusOens! Sohn zuAcgosflüchtig ankame und Adrasti andere Tochter Deiph'.lcm sich ehlich ver-mahlen ließ.

Adrasius so demPolynici alle möglichste Hülffe zu müder Erobe-rung seines Reichs versprochen/vermeynte erstlich den Bruder durchGesandschafft zu begütigen/daher er dann Tvdeumabgefertlgt; daer aber gantz keine Billigkeit bcy Etheocle sähe / auch hinterlistigerWeiß von ihn überfallen ward/ indem ihn 50. Männer bey seinerRuck-Reiß aufpaseten/bieer alle jedoch ritterlich erlegte/als ermangel-te er nicht bey seiner AnkunfftzuArgoszudenKriegbepzurathen. Eswurden in diesen Krieg die tapffermütigücn Helden Capaneus/Hip-pomedon/undParthenopius/ nebst den Wahrsager Amphiarao mitemgefiochten. Zogen also sieben Helden mit grossen Haussen wider SchtaHrdie Tbebaner aus; als aber Tydeus/ Hippomedsn und Partheno--zwischenpius/nachdem sie zuvor ungemeine Proben ihrer Tapfferkeit abgelegt/ verheb«,inder Schlacht geblieben / Capaneus aber/als er dicLeitern ergriffen/ ""»Eund die Mauren zu stürmen gewillet/ vom Donnererschlagen/Am-^ ^phiarausnsch darzu/mit samt seinen Wagen/ mitten in der Schlachtvon der Erden verschlungen/ und letzlichEcheocles und Polynices inihren Blut gestrecket lagen/ kam Adrastus allein mit Mich wenigen dermeinen nach Argos. ^ ..

Von hieraus verlangte er von den ThebanerndreCörpek fernerentleibten Helden / allein Ereon/der Thebanischs Tyrann / versagteihm solche/ welches Adrastum bewog seine Zuflucht zu Tbeseo zu neh-nehmen/ der nach Erwürgung Creontis/ alle auf das ehrlichste zurErden bestattet. Die Söhne der Erschlagenen/ so gemeiniglich Epi-goni genennet worden / da sie zu ihren männlichen Jahren gelanget/wollten ihrerVatter-Tod andenenThebanern nicht ungerochen lassen/sondern rüsteten sich wider die Thrbaner zumStreit/als nemlichAegia-

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