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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
46
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Gewehr verMvlcvvi-fchm Ar-mee.

ZahnenderMoscoviter,

Moscoviter

bedienen

sschoe-Pau-

ikea.

46 Röin. Rayftrl. Maj u nd der o ho hen A llnrrencker / abgefühtt. Jnd.me aber beyciner'stlchen Heeres-Krafst ver-schiedene Völcker/als haben sie aucheineverschiedeneArtzum streiten/und verschiedene Waffen. Die meisten/so zu Pferd dienen/ seyn mitSabel/ L mtzenund einem Pantzer versehen/ unter dm Fußrolck füh-ren ic Strelci einen Sabel / und treiben den Feind mit Stücken zu,rück. Die übrigen haben Musqueren /eben wie man sie bey unö ge,brauchet. Des Winters bedienen sie sich insAemeinhöltzemrSchm/so vornen her krum seyn / und dam.t eilen sie über Eiß undC chnee alsein Blitz hinweg/ und greiffen den Feind an, 4000. solcher Soldakenwarb Anno isicr. Jacob de la Garde/der Schwedische General/inNordbottnic und Moscau/ welche sich tapfermükigst damals gegen diePolen gehalten. .

Wann man nun die völlige KrstgS-Krafst des Russischen Czaa,ren betrachtet/ so befindetsichs/daßdjeFußroickerdieRcuteriyweitübertreffen / als welche mekrers und glücklicher aufdie Bestürmungund Deferidirung der Oerter geübt. Ihre Fahnen sind mit Adlern/Drachen/ Reutern und dun Crsutz bezeichnet/ und gemahlet/unterweichendesCzaarenseine/daSBildnisJosuce/ derderSonnemLaufgehemmet / führet. Die Vornehmsten Officirer führen an einemSpieß/ einen rotgefarbten Pferd-Schweif/ um ihre Macht dadurchanzudeuten. Unter denen Kriegs-Spielen / wodurch der SoldatenGemüt gleichsam angefeuert wird/gebrauchen sie verschiedene Pseif-fen und Schalm yen/ nach ÄsigtischerWeise/so aber in denen Ohrender EuropEcr / gar unanmutig klmgen; wann dann zu di csen ihr grau,sam-sG schrey'/sosiebeydemerstenAngriffihrerFeinde/ um selbigendadurch abzuschrecken/ erschallen lassen/kommt/so klinget alles diesesnoch viel verwirrter,

Sonsten bedienen sie sich auch/höltzerner und kupferner Paucken/solche aber seyn stbrklem/ und pflegen diese dieRculerandem Sattelg cheffiet und fest gemacht/ nach Tartarischer Weise/ zu sühren.Wannsie nun hin-und wieder in Wäldern zerstreuet/ rühren und schlagensie selbe mit Pfeilen / und geben einander zu versteben/wo sie fich ent,ha ten. Nistus führen sie mit / ausser daß sie ihre tägliche Nochdurfftaufden Scluiltern tragen/Md diese bestehet arsZweyback/dürrenFischen/ und dem Tolokno oder Habern-Mehl/welches sie Mit Milch/oder auch schlechtem Wasser zum Brey machen/können aber dcch ihrerlangen Kle-der halben nicht geschwind marchiren.

Di Wolverdiemen / beschencket der Czaar/ gemeiniglich Mitseiner Bildnis im Gold/ oder einem schönen Kleid; die Edelleu/s < ber/Klangen auch über dieses einen Ehren-Beynamen/von dem Feind so

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