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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
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sie üverwundm. Vor Zeiten begiengen sie die Siege auf eine gantz Tetchm-ungewöhnliche Werse/ und schändeten selbige durch ihre grausame Euia vonBlutdürstigkeit heutiges Tags aber weiß man nicht vielmehr davon.

In denen Kriegs Ehren-Srellen und Aemtern/ halten die Aus-ländische eben die Ordnung/ die ausserhalb Moscau gebräuchlich ist/welcher auch düMoscovitsr selbst beinahe folgen. Der Polgolovaod.rgeringernAemtcr nichts zugedencken/fobefehlicht derVice,Colo-nel! und Golova etiich tausend Soldaten/die vbrrgeObristen/so un-ter gem'ldten zu stehen kemmen / nennet man Weywoden. DerObriste Feld Herr hat auch einen andern neben flch/der weiln erwegenaulschlagen des Lagers Sorge trägt/ Gulavsy/von denen WörternGulay Borod/das ist eine Stadt/ worinnen man herumgehen kan/oder einer höltzernen Besesiigunq der Lagergenennet wird- Dannhierdurch verwahren sich dis Moscovtter vor der Tartam Einfälleund Pfeilen / und umgeben damit ihr Kriegs-Heer/und dieses sollenauch vorzeiten die Persy im Gebrauch gehabt haben. Uber diese ha-ben sie noch einen imKrieg wolerfahrncnLcgatUm/welcher die Artig le-ne und Geschütz zu verwalten hat; wie nicht weniger vier Obristen/deren ein »es er wieder zwey andere dey sich bat. ^ Oer erste TheildeSHeers/ Heist der rechts/ der andere der Lincke Flügel/der dritte ist derEntsatz/ und der vierdte die Wacht.

Was dis Kriegs-Aichr/ als die Nerven des Kriegs/ betrifft/ so MosEhalten ftlbige die Russen sogenau/ daß/wann sie marchiren/sie nichts s«»eKrieMalsdasfiindlicheanqreiffen/sr sie straffen auch nur die geringere^er-brechen shr ernsthaffc. An Huusratk/Wahren/Waffen/kostli-6)en Gezeiten/ und alles was zur Wollust dienet/ und den Feind einHertz machet / und selbigen zur BeM, d anre tz-ch / leiden sie nicht vieli» bem Lager/welches man aber dannoch bev des Czaarn Anweten aufskostbarste auszuzreren Ui d zu versehen pßegt.

Und ausmeftWeiss hoff ich den geneigten Leser die Moscoöiscbe .Kriegs Bereitungen nach den Leben adgeschstderr zu haben: nun will H^ovrauchdenftlbigendie erwünschte Nachrichtvon der vekzeichneken Hee-^A^ne«-res > Krafft einhändigen. Ick lege aber diese Zeitungs-Geburt / sogantz nackicht / wie sie mir emgehandigt / für / und hoffe dadurch/ woetwas zuviel oder zu wenig ausgezeichnet, Aussöhnung chfinden.

Die erste Armee/ m den gantzcnMoseovischen Land-Adel beste-hend foi msrk eine A> mee von r rooso. Cstann Cavallerie.

Die Infanterie ist eine aus rksenc Mcinnschasst/ so wol fremderals einheimischer -Musquetirer von 60000.

Die