Triumph - leuchtenden Rkiegs Helms Dritter T heil.4f
dorren/wei! der Tcuff/l daselbsi absonderlich an den BachSchokschen/ihrem Aberglauben nach / seinen Sitz hoben soll. Für diesen Bach/dazwischen zweyrn Bergen sii/ssen und immer gefrieren soll / jürchrettsichdieZeremiffengarftbr: in oer Einbildung/daß wann ihkesVolksjemand zu diesen Wasser komme/ aljofo: t des Todes seyn müsse.
Bißweilen schlachten sie.auch GQtt einOpffcr / als Pferde/ Opi^derKühe und Schafe/und spannen die Haut oder das Fell/wie erst beydenen Entasten gemeldet/aus an Psale/kochen neben denselben dasFleisch; nehmen dessen eine Schussel voll in die eine / und eine Schalevoll Melhs / oder anders Getrancks m d,e andere Hand / schütten sel-biges gegen das Fell/ins Feuer/mit diesen Worten: Gehe/bring
mein Aegehrcn für GDcc. Over mit diesen: OGGccbdrß opfreich Vir / nimm es gerne vsn mir anrc. Giebm rViehrc. oderwas sie sonst gerne batten. Doch geschiehst solcheOpfer Gabe nichtvon allen/ weiln sehr viel keinen GOttglauben. Weilsteauchspu-rrn/daß ihren Vieh/durch Wüeckung der Sonnen und des Monds/viel Gutes geschieht: Beten sie diese bcyde Himmels-Lichter gleich-falls an. B ßweiien sollen sie auch wol alles dasjem'gevwasiknenzu Nachts im Traum surkommt/ es sey gleich ein Vieh/Feu rodetWasser / des Tages über / mit der Anbetung verehren. Alle ihreOpfer und fe,-erliche Begehungen / verrichten sie an denen Bachen»
Wann ein vermöglr'cher Mann stirbt/ wird ein Pferd geschlachtet/ T»diMwelches sie darzu erwehlen/ und aneinem Bach/von denen H nterblie- -Opfer,denen Freunden und Gesinde verzehrt/ der Todte aber in die Erde ver-scharret/ seine Kleider hingegen/ an cinemBaum gehencket werden.
Ihre Kleidung betreffend/geben die Männer in langen wei'ssett KrrttwgRscken/undtragen Hosen und Sttümpffsaneinander. Die Ehleute derCeremts,scheeren das Haupt kahl ab/die steyen Personen aber/tragen einen Lo- st"-cken/welchen sie bißweilen auftnüpffen/und bißweilen als dieFkauenflechten und hangen lassen. Diese Ceremiffische Tarlern nehmen drevoder vier Weiber zugleich/ und fragen wenig darnach/ daß etliche untetibnenihre leibliche Schwestern sind/ja ein Volker nimmt wslseitie ei-gne Töchter; worin nen sie denen Eingalesen / auf der Insel Ceylon/ ke-MWnicht ungleich/ welche zehen oder zwölff T oae vorher / ehe sie ihre Toche W Blnr«tcrzu Weibern nehmen lassen/ dieJumiauschafft abnehmen/diesesVernunfft-Grunds sich bedienend ; daß es eine grosse Einfalt undTorheit / einen Baum zu pflantzen / und keine Fruchte davon ge-messen. , .
Allein wir kchren wieder jurMoscovischctt Kriegs/Anstalt/wövon uns die Tartarn und andere den Czaaren zu Feld dienende Völ-
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