Henr^ IV abgedruckten ParlementSschlusses für unschuldig er,klärt wurde. Was bekam er aber für Genugthnung? Wahr»scheinlich gar keine; denn aus seinem iüiy gedruckten Factum^rhcllt, daß er noch damals in der Conciergerie saß. Un«streitig hatte man sich ein gewaltthätiges Verfahren gegenihn erlaubt, damit Vis wichtigen Geheimnisse, um die er wußte,nicht an den Tag kommen sollten.
ri.
Hier ist der Beweis: r) hatte der Dur D'Espernenzwey Zeugen gegen sich, nemlich den Pierre la Karde, unddie Demoisells Decoman; r) gab das Betragen welches derOberprssivent de Harlay in Ansehung des D'Espernon beobachttete, deutlich genug zu erkennen, was dieser grosse Mannvon diesem Günstling hielt; und deswegen haben wir es auchangemerkt. Wenn aber der Duc D'Esp?rnon strafbar war,möchte man vielleicht mit dem Nicols« Pasguier und demPater Daniel sagen, würde er wohl den Saint Michel venhindert Huben, den Ravaillac zu tödteu, da er befürchtenmußte, von diesem letzlern verrathen zu werden?— Und warumnicht? Der Duc D'Lspernon würde sich von der Anklage desRavaillac noch weit eher ioSgswacht haben, als von jenrr LeSPierre la Garde und der Demsiselle Decoman, weil dies«Personen weit mehr Glauben verdienten, als jener Dözsewicht.
-r.
Der vollständige Titel dieser Flugschrift lautst als» r I-er(stroles dorribles contsnues en uns I^ettre, envo^se ü Heu?ri äs Vslois, par urr eokant äs pari», le 28 äs stan-visr 1^89 > luivant la Lopie q ui ea s esse trouvüe eaceüe Ville äs Paris, prss I' Iloroloxe äu Palais. in 8 *xour Iac<zues ürsAvire, Imprim. 15^9. Diese aus drehund drcyssig Blättern bestehende Piege zweckt darauf ab, demdummen Pöbel das Mährchen auszuheftcn, der Duc D' Ls<pern»n „sey rin Lpiritus Vsmiliaris, den die Zauberer aus„Befehl Heinrichs des Dritten in Menschengestalt darstellrn„mußten. Wirklich ließen sie einen Dämon aus der Hölle„kommen, welcher wie rin natürlicher Mensch «ussah und„der, sich Nogaret nannte; da« eigentlich Anagramm von
A « - „Tera,