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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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digung ber Dccoman zu rechtserrigen. Wir wollen jedochBloß bey dom Vergeltuugsrechr stehen bleiben; und ds erhelltaus unserer Geschichte, daß dies mehr als einmal starr aefun«den habe. JacgueS Coeur ward fälschlich von einem Trauen-Zimmer «ngeklagr, daß er dir Agnes Sorel habe ermordenwollen, und dis Richter verurrheilten die Klägerin zum Tode.Der Duc D'Elböeuf ward fälschlich angekiagt, daß er Hein-rich dem Dritten »ach dem Leben getrachtet habe , und seinAnkläger mußte sterben. Wan sehe hierüber das fonrnal äsÜenri HI. bey dem Jahr i;3;- Die Decomau blieb leben,obgleich der damals so zu sagen allmächtige Duc D' Espsruonauf ihrer Hinrichtung bestand. Sie mußte sich folglich keinerganz falschen, sondern einer solchen .Klage unterzogen haben,die viel Wahrscheinlichkeit hatte, ob sie sich gleich nicht völ-lig erweisen ließ; deswegen konnte man ihr nicht aus Le-ben kommen.

Was die Beweise der Dccoman anbelangt, so läßt sichnichts rührenders denken, als das, was nach dem Berichtdes Herrn de l'Etoilr, der Präsident de Hariay der KLniginkVormünderin zur Antwort gab, als sich dieselbe bey ihm er-kundigen ließ, was er denn vom Prozeß der Dccoman halte.Sagen Sie der Königin», sprach diese weise Magistratsperson,daß mich Gott in diesem Zeitalter Dinge erleben läßt, dieich mir nun und nimmermehr als möglich gedacht hätte. Und d«ein Freund dieses grossen Mannes gegen ihn äußerte: vieleLeute wären der Meynung, dies Frauenzimmer habe dievornehmsten Personen in Frankreich bloß auf Gerakhewohlund ohne alle Beweise angekiagt, schlug der rechtschaffeneMann die Hände zusammen, und sagt, mit gen Himmel ge-richtetem Blick: Es giebt leider gar viele, nurall-zuvieleB cw eise. Allein dem Lspitains la 6ar6e gien-es nicht besser als der Dccoman. Er erhielt zwar anfänglichim Jahr 16:;, wegen des Dienstes, den er dem Könige ge-leistet hatte, die Generalconkroleuerstelle zu Bierre; als eeaber um die Ausfertigung seines Bestailungsbriess ansuchte,ward er in Verhaft genommen, und in die Bastille gesetzt,vermuthlich weil er sehr wichtige Geheimnisse entdeckt und be-wiesen hatte. Von dort brachte man ihn in die Conciergerie,wo ihm das Parlement den Prozeß machte, der sich aber da-mit endigte, baß er Kraft eines unterm raten August iür6erlassenen und am Ende des vierten Bandes des lournal 6s

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