' - Z6r
„pernon sagte: er wolle ihn nur als Freund um Rath fragen,„antwortete er ihm: WasFreund, WasFreund! Ich
„werde mitZhnen verfahren, wie essich gebührt,„und damit gu t." Was auf diese Unterredung folgt, istnicht, minder wichtig, und verdient nachgelese» zu werde«.
18 .
-Weil die Decoman nicht 'im Stande war,
was sie dem Duc D' Espernon und der Marquise de Berneuilzur Last legte, gcrichtlichzu beweisen. Dies war nun freylichnicht ihve Schuld; denn sie rieth, die Briefe auffangen zulassen, welche diese Personen nach Spanien schrieben; aberdie, welche doch am meisten bey ver Sache intcresstrl waren,thalen es nicht. So pflegt es bisweilen bep den wichtigstenAngelegenheiten zu gehen! Nicht selten vernachlässigt man ei-nen guten Rath bloß deswegen, weil ihn eine Person niedrigenStandes gab; «inen Rath, der weit zweckmäßiger ist, als alleswas dir vornehmsten Personen an die Hand geben. Zch weisleider mehr hierüber, als ich sagen darf.
» 9 -
Man lese hierüber das Manifest des Lsxitalnels 6aräsnach. Dieser sagt sogar im Verhör vor dem Parlemenk aus,daß D'ESpernon mit Ravaillac in Verbindung gestanden habe,sondern bekräftigt« auch das, was gleich hierauf vom Präsi-denten de Harlay erzählt wird.
20 .
Aus den Memoirrn des De l'Etoile ersieht man, daßsie zu lebenslänglicher Gefängnißstrase verurtheilt wurde, wel-ches gewiß eine sehr unzulängliche Strafe gewesen wäre, wennihre Aussage keinen Grund gehabt hätte. Zn diesem Falltrat das Vergeltungsrecht «in, und mau hätte die Todesstra-fe über sie erkennen müssen, worauf auch D' Espernon antrug.Die Richter aber sahen mehr als zu gut ein, daß die Deco-man das Factum nebst allen damit verwebten Umständen ge.wiß nicht erdichtet habe. Mithin mußten sie es wohl dabeybewenden lassen, sie zu immerwährendem Arrest zu verurtheilen.Nicolaus Pasquier giebt sich im sechsten Briefe des fünftenBuchs viel Mühe, den Duc D' Espernon gegen die Beschul-N,Denklpkrvigk.X1V,B» A a digung