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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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beleidigten Majestät betreffen, auch nicht den allcrkleinstenUmstand ausser Acht lassen sollte. UeberdirS verbreitet das,waS die Demoisclle Dccoman mit der größten Naivnät vonihren Unterredungen mit Navaillac erzählt, ungemein vielLicht über den Charakter dieses DLsewichls; denn man be,merkt in allem was er sagt, eine auffallende Heuchelei), undeben so viel Schwankendes und Unbestimmtes, wie in seinenVerhören. Es ist in der Thal zum Erstaunen, daß inannicht einmal auf den Gedanken kam, die Demoisclle Deco«man, welche zur nemlichen Zeit, wo Navaillac arretirt wurrde, im Gesängniß saß, diesem Missethäter unter die Augenzu stellen. Ein so fehlerhaftes Verfahren könnte wohl denArgwohn erregen, daß man in dieser wichtigen Sache nichtganz unpartheyisch zu Werke gegangen seyn.

i6.

Dies ist aus dem Memoire des Lapimlns la 6ar6e geezogen, welcher den König schon zwey Jahre vorher von diesemUnglück benachrichtigt«, ehe es sich ereignete; entweder durchZamet, dessen Bruder des Königs Liebling war, und sich da«mals in Neapel befand, oder durch Herrn De Breves, fran-zösischen Gesandten zu Rom, oder in eigener Person. Dennals La Garde von seiner Reise zurückkam, machte er dem Kö-nig Heinrich dem Vierten seine Aufwartung, und brachte ihmsogar ein Schreiben vom Herrn de la Bruyere mit, welchenman als Mitglied der Ligue aus Frankreich verbannt hatte.Dies Schreiben befindet sich nebst mehrern andern Piecenbey den Proccßaclen, die hierüber im Jahr 1613 und 1619geführt wurden.

17-

DasNemiiche wiederfuhr auch dcrMarquise de Vernenil;aber dem einen wie der andern geschah weiter nichts, als daßsie verhört wurden, ob cs gleich ein Majestätsverbrechen betraf.Herr De l' Etoile macht in seinen Memoiren bey dem JahrI6n die Bemerkung: D'Esprrnonbegab sich zu dem Ober«Präsidenten (de Harley) um etwas Neues von der Dccomanzu erfahren, die er bis auf den Tod verfolgte. Allein derOberpräsident ließ ihn hart an, und sagte; ich bin nicht/,Ähr Referent, sondern Ihr Richter! Als D'Es«

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