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seine Garde begleitete. Welch ein Unglück! Denn einverruchter Kerl, Franz Navaillac genannt (der nach-rnals in seinem Verhör aussagte, daß er schon langevorher mit dem Vorhaben umgegangen fey den Königzu morden) hatte ihn kaum einstcigen sehen, als erihm bis in die Straffe de la Ferroncrie nachfolgte.Als er nun gewahr wurd^, daß die Kutsche wegen ei-niger in Wege stehenden Wagen still halten mußte,und daß der König, welcher im Hintergründe saß,das Gesicht seitwärts nach dem Duc D'Espernon kehr-te, trug dies vom Teufel besessene Ungeheuer nicht dasgeringste Bedenken, Se Majestät merrchelmörderifcher-weise zu überfallen, ohne zu erwägen daß eS stch an ei-nem Gesalbten des Herrn, an einem StellvertreterGottes vergreife. Zu dem Ende bog der Mörder sei-nen Arm über das eine Rad, rennte dem Könige zwey-mal das Messer in den leib, und streckte diesen großenMonarchen mitten unter seinen tapfersten und treuestenFeldherrn todt darnieder'?). Jene beyden Stiche folg-,tcn so schnell auf einander, daß die That schon voll-bracht war, ehe man so zu sagen bemerkt hakte, wiees damit zugieng. Der erste Stich, welcher zwischender fünften und sechsten Rippe eingedrungen war, durch-bohrte die Herzader, in der Gegenv des Herzohrs, undtraf sodann die Hvlader, welche er mitten entzweyschnitt, so daß der große König auf der Stelle Spreuche und leben verlor. Was den zweyten Stich anbe-langt , so hatte derselbe nur ein klein wenig die Hautaufgerizt.
Niemand hatte bemerkt, daß der König erstochenwurde, und hätte der Mörder das Messer gleich weg-gewvrfen, so würde man schwerlich crrakhen haben,daß er es gewesen se»; es war ihn! aber gar nichtmöglich, das Messer aus der Hand zu thun. Die
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