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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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Spinola habe sich auf eine großsprecherische Art verlau-ten lassen, er werde ihm mit dreyßigtausend Mannentgegen marschwen, und eine Schlacht liefern").Als oieö der König vernahm, ließ er sich sogleich sei-neu Wafftnrock brm M, und probirts ihn an. Erwar von grünlichblauein Sammet, und mit kleinengoldenen Lilien gejuckt. Lächelnd sagte hierauf derKönig, welchen! eom so leicht ward Schlachten zugewinnen, als Schlachten zu liefern: nun wollen wirdoch sehen, ob Spinola Wort hält. Sire, erwie-Ligte einer seiner Hofcavaliere, er ist ein Genue-ser ^). Freylich wohl, sprach der König, er istaber auch Soldat.

Deyde Majestäten hatten die Abrede genommen,daß am Tage der Krönung und des Einzugs alle Ge-fangene in Freyheit gesetzt werden sollten; sowohl diein den Stadtgefangn ssen, als auch jene in der Ba-istille. In Betreff der erstem hakten die Requettenmei-ster bereits ihre Weisung vom König erhalten; wegender letztem aber wollte er selbst die erforderlichen Vor-kehrungen machen, und deswegen begab er sich nachdem Arsenal. Ausserdem hatte er auch noch einen an-dern Beweggrund, warum er sich in das Arsenal ver-fügte; er wollte nehmlich gern sehen, wie weit mandort mit den Krönungsanstalten gekommen wäre, dennes war sein ausdrücklicher Wille, daß eS bey dieser Fey-erlichkeit an nichts fehlen sollte, so kurz auch die Zeitwar.

Nachmittags zwischen drey und vier Uhr stiegder König, da wo man Ln den Hof des Louvre geht,in seine» Wagen und setzte sich ganz hinken hin. DieDucs D'ESpenwn, Monrbazon und Roquelaure,riebst noch drey andern Herrn, mußten sich ebenfallseinfttzen. Er wollte durchaus nicht zugeben, daß ihn