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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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muß, wenn man dieser merkwürdigen Begebenheit bisaus den Grund nachspüren will, die in der neuern Ge-schichte eine der anfferordenklichsten ist, und vonrechtswegen allen Regenten und Ministern zur War-mmg dienen sollte, damit sie nie einen guten Rath inden Wind schlagen, der darauf Beziehung hak, diegeheiligte Person des Landesherr« vor Gefahren rusichern.

Die folgende Regierung fieng unter der allge-meinen Bestürzung an, in welche das Reich durchdie Ermordung Heinrichs des Vierten versetzt.war.Gleich nachher brach Mißvergnügen aus, und esentstanden allerlei) tumultuarische Auftritte. DieGünstlinge, eine Gattung von Lenken, die den Re.qcnten immer zum Rachcheil handeln, indem sie denRuhm derselben entweder ihren Leidenschaften, oderihrem Privatinteresse aufopfern, entehrten die erstenzehn Regiermigöjahre Ludwins des Dreyzehnten.Dann folgte die tyrannische Ministerialverwaltungdes Connetable de Luines. Nach diesem kam Lar-dinal Richelieu empor, welcher die Vermessenheithatte, daß er, wie die Tradition sagt, m seinenPrivatunterredungen Ludwig den Dreyzehnten ge.wöhnlich nur den vornehmsten seiner Untertanenzu nennen pflegte."

Ich muß jedoch den wißbegierigen Leser benach-richtigen, daß er diese Stelle nicht wörtlich so wie hierin dcrtVstotno^ü poun ätucüsr-!' kjiikoir-6 amressenwird. Sie steht auf einem Carton, welchen man dieGüte gehabt hak, diesem Werke beyzufügen. Wa»rum dies geschah, ist mir unbekannt. Sollte es viel-leicht nach Verlaus von anderthalb Jahrhunderten nochnicht er-aubt seyn, den Schleier von einer so äusserstwichtigen Begebenheit hinwegzuzietzen? Auf jeden Fall

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