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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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dient und betrug sich gegen Heinrich den Vierten,seinen Gebieter, auf eine sehr trotzige unv übermüthl-ge Art, die er sich wahrend der Negierung Heinrichsdes Dritten zu eigen gemache hakte, dessen-st-ling er war. Ravaillac stellte sich, nach seiner vonENeapel erfolgten Zurückkunft, zum vftern bey mm1ein "); und er betrieb damals die Angelegenheiten derIMadame de Vcrneuil, einer verabschiedeten Malusse!Heinrichs des Vierten. Diese hatte bereuö in B r«bindung mit ihrem Bruder, dem Grafen von Au-vergne, und ihrem Vater, dem Marquis D'Antcaguesallerlei) böse Handel gegen diesen Monarchen angestif«

'tet. D'Espernon und Madame Verneuil hielten öf-tere Zusammenkünfte, um die Ausführung ihres ab-scheulichen Vorhabens mit einander zu verabreden, undbey einer Zusammenkunft, die zu Saint Iean-en-Greve gehalten wurde, vernahm man sogar aus ih«

^rem eigenen Munde, wie sie hierbey zu verfahren ge-machten. Der König ward hievon benachrichtigt ;

entweder war er aber verblendet, oder seine Herzcns-gütc gestattete ihm nicht, von Leuten die er nie belci«digt hatte etwas Böses zu fürchten ; genug, erschlugalle Warnungen in den Wind. Dies hatte die Fol-ge, daß er auf eben die erbärmliche Art ums Leben!kam, wie man ihm gedroht hatte. Der Düc D'Es-pernon, welcher deswegen gerichtlich belangt wurderechtfertigte sich zwar im Wege Rechtens aberal-le die, welche seine Denk - und Handlungsart kannten,

!glaubten nie, daß er unschuldig sey -"). Das Reichkam unter Vormundschaft; es entstanden neue U»ru-hen ; und seine Insolenz, die ihm unter jeden andernVerhältnissen den Kopf gekostet Härte, rettete ihm un»,,tcr einer schwachen Regierung daS Leben. Diesen Auf-schluß wird-man in den Werken unsrer berühmtestenGeschichtschreiber vergebens suchen; entweder weil sieN, Dentwuroigt. XIV. T sich