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„dient und betrug sich gegen Heinrich den Vierten,„seinen Gebieter, auf eine sehr trotzige unv übermüthl-„ge Art, die er sich wahrend der Negierung Heinrichs„des Dritten zu eigen gemache hakte, dessen Gü-st-„ling er war. Ravaillac stellte sich, nach seiner vonE „Neapel erfolgten Zurückkunft, zum vftern bey mm1 „ein "); und er betrieb damals die Angelegenheiten derI „Madame de Vcrneuil, einer verabschiedeten Malusse! „Heinrichs des Vierten. Diese hatte bereuö in B r«„bindung mit ihrem Bruder, dem Grafen von Au-vergne, und ihrem Vater, dem Marquis D'Antcagues„allerlei) böse Handel gegen diesen Monarchen angestif«
' „tet. D'Espernon und Madame Verneuil hielten öf-tere Zusammenkünfte, um die Ausführung ihres ab-scheulichen Vorhabens mit einander zu verabreden, und„bey einer Zusammenkunft, die zu Saint Iean-en-„Greve gehalten wurde, vernahm man sogar aus ih«
^ „rem eigenen Munde, wie sie hierbey zu verfahren ge-machten. Der König ward hievon benachrichtigt ;
entweder war er aber verblendet, oder seine Herzcns-„gütc gestattete ihm nicht, von Leuten die er nie belci«„digt hatte etwas Böses zu fürchten ; genug, erschlug„alle Warnungen in den Wind. Dies hatte die Fol-„ge, daß er auf eben die erbärmliche Art ums Leben! „kam, wie man ihm gedroht hatte. Der Düc D'Es-„pernon, welcher deswegen gerichtlich belangt wurde„rechtfertigte sich zwar im Wege Rechtens aberal-„le die, welche seine Denk - und Handlungsart kannten,
! „glaubten nie, daß er unschuldig sey -"). Das Reich„kam unter Vormundschaft; es entstanden neue U»ru-„hen ; und seine Insolenz, die ihm unter jeden andern„Verhältnissen den Kopf gekostet Härte, rettete ihm un»,,tcr einer schwachen Regierung daS Leben. Diesen Auf-schluß wird-man in den Werken unsrer berühmtesten„Geschichtschreiber vergebens suchen; entweder weil sieN, Dentwuroigt. XIV. T sich