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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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D'Espernon bctrift. Er besteht darin, daß dieser nem-liche Duc dem bey der Garde du Corps angestelltenHerrn von Saint Michel, welcher den Degen gegenRavaillac zog, zugerufen habe; Um alles in derWelt, Saint Michel, Hüften Sie sich, daßSie ihn nicht tvdft siechen! Es gilt IhremLeben! In den Versammlungen, die bey Herrn Hueft,ehemaligen Bischöfe von Ävranches gehalten wurden,kam einst auf diesen Umstand die Rede, und ich mußoffenherzig bekennen, daß uns derselbe versicherte, dieskomme zufolge einer sehr treuen Copie der Ravaillac'-schen Proccßacten, die er in Händen habe, und welchevon allen gedruckten abweiche-, ganz und gar nicht mitder Wahrheit überein. Da ich indcstcn keineswegs ge-sonnen bin den Jesuiten das Wort zu reden , so darf ichauch nicht verschweigen, daß sch dies ncmliche Factumin dem ersten Schreiben des Nicolaus Pasquier ange-führt fand. Es wurde wenig Tage nach Ermordungdes Königs verfaßt, und er sagt darin: der DucD'Espernon (welcher sich erinnerte, daßder Mönch welcher König Heinrich demDritten das Leben raubte, auf der Stellegetödtet wurde) rief dem Säint Michelzu: Tödken Sie ihn nicht; es gilt IhrenKopf! Diesen nemlichen Umstand erzählt er nochmalsim sechsten Briefe deS fünften Buchs, und sucht dadurch,so wie nach ihm der Pater Daniel, zu beweisen, daßder Verdacht, weicher wegen der Ermordung HeinrichsIV. gegen die Unschuld dieses Herrn verbreitet wurde-,ganz ungcgründel sey« Dieser war nemlich der Mci>nung, man würde die Namen dcr Mitverschwornen auSRavaillacs eigenem Munde vernehmen, und würde sichgewiß nickt für seine Erhaltung interessirt haben, wenn ecnicht unschuldig gewesen wäre. Aufjeden Fall würden bitJesuiten bep Veranstaltung einer netten Ausgabe von der

kckr.