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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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der ihn gezeugt, und die Mutter welche ihn zur Welt ge»bracht hatte. Von dort führte man ihn weiter über dieBrücke c!s Uotms Ouyie nach dem Grcvcxlatz, woihn die Urthciisvollstrccker auf ein Gerüst schleppten,bas eben nicht gar hoch war, ihn rücklings niedcrlegten,und fest an einige Pfähle banden. Dann brannten sieihm den köuigsmvrderischcn Arm bis an den Elbogenmit Feuer ab, und verwandelten denselben gänzlich inAsche. Um desto geschwinder damit fertig zu werden,goffcu sie von Zeit zu Zeit geschmolzen Blcy in die Flam-me, welches sie zu dem Ende in Bereitschaft hielten.Dann zwickten sie seine Schenkel und Beine Mit glü-henden Zangen, und tröpfelten ihm Campftr und Bteyin die Wunden. Als die Henker dem verstockten scheuß-lichen Kerl etwa neun bis zehn Löcher auf diese Manierin das Fleisch gekneipt hatten, rissen sie ihm mit glü-henden Zangen die Brustwarzen aus, und gossensodann de« nemlichen Balsam hinein. Es verstehe sichvon selbst, daß inan bey dieser Urtheilsvollstreckung solangsam als möglich zu Werke gieng, damit er durchden Aufschub Zeit gewinnen möchte die Wahrheit zubekennen, und seine Sünden zu bereuen, worüber eraber nicht die mindeste Zerknirschung blicken ließ. Erhatte noch seine ganze Lebenskraft beysammen, als manihm vier Pferden an die Schweife band, und diesePferde mit aller Gewalt antcieb, nach vier verschiede-nen Gegenden zu laufen, damit sie ihn in eben so vieleStücke zerreißen sollten. Wahrend dieser entsetzlichenLeiden, welche wenigstens eine halbe Stunde lang dauer-ten, ehe seine verfluchte Seele den zerfetzten Körper ver-ließ, und in den Abgrund des ewigen Todes hinab fuhr,offenbarte er nicht das allergeringste von dem, woraufjedermann erwartungsvoll harrte. Endlich preßte ihmder unextragliche Schmerz, welcher mit einer Hinrich-tung dieser Art ganz natürlicherweise, verbunden ftyn

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