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sah man mehr als zu wohl ein, daß alle Martern, diecr bereits erduldet hatte, und noch zu erdulden befurch,len mußte, gewiß nicht vermögend seyn wurden, ihnaus andere Gedanken zu bringen. Da jedoch dies alleszu nichts weiter diente, als die Gemüther nur noch mehrzu erbittern; so beschlossen die Richter, mit der Tortursortzufahren, wenn er auch gleich darüber sterben, undsolchergestalt sein schweres Verbrechen nur einigermaßenabbüßen sollte. Als cr demnach vierzehn Tage langim Gefängmß gesessen harte, ward cr am sieben undzwanzigsten May wieder herausgeholt, und von neuemauf die Foltcr gebracht, welche er aber, so sehr sie ihnauch angriff, als ein verstockter Bösewicht aushielt, oh.ne nur das allergeringste von dem zu entdecken, was manvon ihm herauspreffcn wollte. Leute, die cs mit ansahn,erzählten, er habe über seine Richter gescherzt und ge-spottet, und sich sein verruchtes Verbrechen zum großenVerdienst angerechnet. Als dies die Commiffaricn wahr-nahmen, schien cs ihnen nicht räthiich, ein Ungeheuernoch langer am Leben zu lassen, das nicht nur den Men-schcn, sondern der ganzen Natur zum Abscheu gereich,te. Sie verdammten ihn daher noch des nemlichen Tags,nach neun Uhr, von Rechtswegen zum Tode. DieHenker säumten keinen Augenblick, dies Urtheil zu voll-sireckcn, holten ihn aus dem Kerker, setzten ihn in blo-ßem Hemd auf einen Karrn, urst» führten ihn vor dieKirche 6s lXoimo Onme, damit er daselbst Gott sei«ne Sünde bekennen, und sowohl den König als dieObrigkeit des verübten Mords wegen um Verzeihungbitten sollte. Allein der Erfolg siel ganz anders aus,als es jedermann von ihm erwartete; denn da seine See-le voll Verzweiflung, und sein Mund voll LasternS war,sieng er an, den Tag, die Stunde, und den Augen-blick, worin er geboren worden war, auf dir ruchlose-sie Art von der Welt zu verfluchen, ja sogar den Vater
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