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schlug in sich; selbst viele Herrn von Hof veränderten,alc- sie die Trauer aniegten, nicht nur di« Kleider, son-dern auch die Gesinnungen, lernten die Nichtigkeit desWeltlebens einseyen, und sagten eine Zeiklang mit je«nrm berühmten Kirchenlehrer: „Dieben, du hast schonso manchen getauscht, verführt und verblendet, und bistdennoch deinem Wesen nach ein bloßes Nichts, in dei-nem größten Glanze ein bloßer Schatten, in deinemhöchsten Schwung ein bloßer Rauch! Dem Thorenschmckst du zwar süß, desto bitterer hingegen dem Wei-sen. Wer dich lieb hat, kennt dich nicht, und wer dichkennt muß dich verachten!" Die Großen und Vorneh-men, deren ganze Beschäftigung gewöhnlich bloß darinbesteht, daß sie den Thorhciten und Grillender Weltnachjagen, deren Gedanken und Hoffnungen nur immeran der Erde kleben; diese sahen bey Gelegenheit diesesTodeöcreigniffeS die Eitelkeit der Welt und ihres Stolzesgleichsam im Gilde vor sich; sahen, daß diese vergäng-lichen und hinfälligen Dinge, ungeachtet sie wie Dia-manten glänzen, eben so nichtswcrth und zerbrechlichwie Glas sind. Ihre durch diesen Todesfall erschreck-ten Gemächer, mußten mehr als jemals von der ent-schiedenen und unumstößlichen Wahrheit überzeugt wer-den , daß unter dem Himmel nichts als Eitelkeit ist,und daß die Welt mit allen ihren Herrlichkeiten vergeht.Das Gerücht von diesem Unglück mußte sie gleich einerwarnenden Stimme daran erinnern, daß wir hienicdenkeine bleibende Stätte, sondern nur einen kurzen Aufent-halt haben, um zu «incr beglückten Wohnung überzu-gehen; und daß sie die Freuden, Ergötzlichkeiten undVergnügungen, welche ihnen in diesem Wcltgebäude zyTheii werden, auf eine solche Art genießen müssen, da-mit sie^dereinst auch in jenem ein gutes Quartier bekom-men; denn es ist sehr betrübt, ein schönes Haus ver-lassen