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li'o zuClerm 0 nt gefaßt wurde. Sehr merkwürdigist folgendes: Ein Welrgeistiichcr zu Douai, derer-neu so frommen und gottseligen Wandel geführt hatte,daß er im Rufe der Heiligkeit starb, hatte kurz vor sei-nem Tode drey Ecstuscn. Nach den zwo erster« erzähl-te er Dinge, die ganz unbegreiflich waren, und ebendarum von niemand angcmerkt wurden. Nach der drit-I ten erwachte er wie auö einem tiefen Traum, und schrie,
! jetzt werde der größte Monarch ermordet, de» es auf Er-! den gäbe. Man fand nachher, daß er diese Worte in
! eben dem Augenblick aussprach, als der König den To-
^ dssstreich empfieng. Des nemlichen Tags, am vier-zehnten May, welcher von jeher für Frankreichganz besonders unglücklich war, bekam die Schwesterdes Gouverneur von D i ep p e, Herrn de Villicrs-soutan, welche sich im Kloster Saink Paul, inder Picardie, als Nonne befand, einen Besuch vonihrer Aeblissin, einer Schw ster d-sCardinals dcS 0 ur-d i s. Nachdem sie eine ^ntlmg von allcrley Angele-genheiten mit einander gesprochen hatten, sagte die Non-ne, ohne jedoch das geringste von den Gemnthsbcwc-gungen gewöhnlicher Enthusiasten zu äußern: Mada-me lassenSic unogeschwindfürdenKönigbeten, denn sie bringen ihn uml Und gleichdarauf sagte sic mrt verstärkter Stimme: O weh, erist l 0 dk! Bcy genauerer Untersuchung zeigte sich esin der Folge, daß der König wirklich im nemlichen Nuermordet worden war. Da man übrigens diese Non-ne als eine sehr fromme und gottesfürchtige Person kann-te, so konnte sie cs auf keine andere Art, als nur durchGottes Vermittelung erfahren haben, welcher denen,die a» ihn glaube», zukünftige Dinge als gegenwärtigvor Augen stellt.
Dieser eben so plötzliche als ganz unerwartete To-desfall erschütterte jedermann. Wer Gewissen hatte,
R 5 schlug