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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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den solle , nicht etwa durch einen traurige» Zufall gestörtwurde, befahl er, sie wenigstens zehn Meilen weit vondem Versammlungsorte zu entfernen, und ihre Priesteraus dem lande zu schaffen. Kurz vorher hatte er demKönige von Frankreich durch Herrn de Vitrizu erkennen geben lassen, er wünsche sehr, einen feyer-lich beschwornen Vertrag mit ihm zu schließrn, vermö«ge dessen sie einander wechselseitig versprächen, daß der-jenige weicher den andern überleben würde, die Kinderund Staaten dessen, der zuerst aus der Welt gienge,gegen jeden Angriff vertheibigen wolle. Jetzt erinnerteer sich dieses Versprechens, und schwur von neuem, daßer sein Work halten- und alles Mögliche anwenden wer-de, den Tod eines so geliebten VruderS und großenKönigs zu rächen.

Aber alles was andere Fürsten bey diesem Vorfallempfanden, war nichts, in Vergleichung mit demSchmerz und Leidwesen des Herzogs von Savoyen.Seine Gemükhsruhe war ganz dahin; er hatte wederSchlaf noch Eßlust mehr. Mit gerechtem Unwillen warder erfüllt, als der spanische Gesandte den Gedanken äu-ßerte, Gott habe dem Hause Savoyen durch jenenTodesfall eine große Gnade erzeigt, denn widrigenfallshätte der Herzog zu Grunde gehen müssen.

Als der Pabst diese Traurrpostvernahm, blieb erdie ganze Nacht wach, um für die Seele dieses großenKönigs zu beten, und sagte, die Kirche sowohl als die,gesammle Christenheit hätte durch seinen Tod einen un-ersetzlichen Verlust erlitten. Er verurtheilre einige jun-ge Leute zur Galeeren strafe, weitste, in dem Wahn, daßihr Landesherr und ihr Vaterland durch Vas Absterbendieses Fürsten von einem furchtbaren Feinde befreyc wer-de, seinen Mörder ihren Retter genannt und aufdes-

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