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ke des Genies gehörten. Doch sein Triumph be-darf unsrer Lorbeer» nicht; viel zu gering sind unsereMarmorsäulen, sein Andenken zu erhalten; seine Ver-bicnsie übertreffen alle unsere Lobreden ; in seinem glück«seligen Zustande lächelt er über unsere Klagen, und seineGedanken gehen weit über unsere Begriffe. Die Nach-richt von diesem Todesfall verbreitete sich wie der Blitzdurch die ganze Welt , und war bereits an mehrere, Dr«ken ruchtbar, ehe sie daselbst angezeigt wurde. Somaclfte man des nemlichen Tags, an welchem sich die-ses Unglück ereignete, in Piemont die Bemerkung,daß die Sonne gegen Abend ihren Schein verlor, undsich nicht etwa nach und nach, sondern ganz plötzlich,vor dem Anblick der Menschen verbarg. Auf der Stel-le sagte daher ein großer Philosoph, dies zeige den Toddes Königs Heinrich an. Es ist ja das e.stemalNicht, daß man Vorbedeutungen wahrnahm, ehe der-gleichen schreckliche Fälle sich wirklich ereigneten. — Bielechristliche Potentaten wurden durch diese Botschaft indie größte Bctrübniß versetzt; alle erschrocken darüber,weil sie mehr als zu viel Ursach hatten, VaS traurigeLooS derer zu beklagen, welche die Welt für so glücklichhält. Der König von England war einer der er-sten, welcher sie erfuhr, und .war geradezu einer Zeit,wo er sich auf der Jagd befand Sie rührte ihn der-gestalt, Vast er eine allgemeine Landtrauer durch seinedrey Reiche veranstaltete. Er ließ sogleich sein Par»lement zu London auseinander gehen, und da er sei»mn Unmuth nicht stark genug in seiner Mutterspracheauödrücken zu können glaubte, sagte er aus lateinisch:oberflächlicher Schmerz äußere sich zwarlaut, aber tiefempfundener sey stumm. Ecließ die Edicte' gegen die Katholiken von neuem bestäskigen und damit die Feycrlichkeit, kraft welcher derPrinz von Wallis zum Thronfolger erklärt wer-
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