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Jene Thranenströme ergoisen sich aber nicht in»-in-er Stadt, sondert hauptsächlich auch auf dem Lande.Es war ein kläglicher Anblick, in allen Provinzen vonFrankreich ganze Haufen von Bauern an den Hecrrstraßcn stehen zu sehen, welche nütin einander gcschlage«neu Armen darauf marteren, bis rin Fremder vorüber«reisen würde, bey welchem sic sich nach der wahren Be-schaffenheit dieser traurigen Nachricht erkundigen könn,ten. Sagte man ihnen, daß sie nur allzu gewiß s y,so liefen sie aus einander, wie eine Heerde die keinenHirten hat, weinten und irrten unter lautem Icm-mergeschrey auf den Feldern umher. Sie dct-üb-ttn sich hauptsächlich deswegen so sehr, weil dieserFürst sich immer bestrebt harte, Eintracht und Ruheunter ihnen zu befördern. Die Plack, reyen, die lang-»irrigen und kostspieligen Processi-, welche seine klarer»khüncn drückten, waren ihm äußerst verhaßt, lieber»Haupt jammerte ihn das Elend siines Volks, denn Ertrug dessen Last nicht etwa nur äußerlich auf seinen Schul-tern, wie der Hohepriester in Israel; sondern eö thakseinem Herzen außerordentlich weh, daß ihm seine drin-gende Lage nicht gestaltete, dieselbe, so wie er cs wünsch,te, erleichtern zu können. Als er eines Tages erwog,daß die Steuern in mehrcrn Gegenden seines Reichssehr drückend seycn, sprach er: „Man läßt meinVolk die Steuer zwiefach bezahlen. Dieeine Hälfte bekomme ich, die andere mei-ne Beamten. Die zwote macht, daß dieerste sehr drückend ist; denn die Kostenwelche die Beamten verursachen, betragen«ine weit größere Summe als die Steuerselbst. Daß man mich nicht bestehle, istschwer zu verhindern, aber mein Volk vordergleichen Räubereyen zu sch ü Yen, diesesist vollends unmöglich.^ Wenn er durch seineL7. Denkwürvigk» XIV. B. R Skaa»