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le des Oberhofmeisters vertrat, zu ihnen sagte, daß derKönig lobt scy; als gleich nachher die Herolde brcymalauf dem Grabe ausriefcnr der König ist todt! dawünschte sich mancher ihm Nachfolgen zu können. Warauch einer oder der andere standhaft genug, seinen Thrä»nen Einhalt zu thun, so verbitterte LieS seinen Schmerznur desto mehr.
Wollte ich das Leidwesen der Einwohner von Pa»ris beschreiben, so würde cs jedem, der es nicht mitansah, unglaublich scheinen. Ueberall sah man nichtsals Weinen, hörte man nichts als Heulen und Schreyen;eö war, als wenn das Volk in Stücken gehauen wür-de; denn das Uebermaß seines Schmerzes hatte es ganzaus der Fassung gebracht. Fragt man, warum es soaußerordentlich jammerte, so läßt sich diese Frage sehrleicht beantworten. Es geschah aus Liebe. Woher aberdiese Liebe? Als wenn Er nicht der Stabt Pa»ris die größten Beweise seines Wohlwollens gegeben;alle ihre Vergehungen und Fehler ganz in Vergessen-heit gestellt hatte! Er eroberte sie, schenkte ihr die Frey«heit, behandelt« die als Vater, welche ihn bey seinemEinzuge für einen Tyrannen gehalten hatten. Von die-ser Zeit an war er unablässig darauf bedacht, ihr wie-der aus ihrem Elende emporzuhclfen, und sie desselbenso gänzlich vergessen zu machen, daß sie mitWahrheik sa-Lm könne, sie sey bloß deswegen in jenen unglücklichenZustand gerathen, um desto beglückter und mächtigerwieder aus demselben hervvrzugehen. Nie befand sichParis in einem blühendem Zustande als während sei-ner Regierung; denn er hatte in dieser Stadt, so zusagen, noch mehrere andere Stadteerbaut, wodurch ih-re Schönheit und ihr Wohlstand vermehrt wurde. Wüß-te ich gewiß, sagte der König, daß ich lange genuglebte, um zwo so große Unternehmungen ausführenzu