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kür begleiteten den Leichnam ihres Vaters von Com-piegne bis nach S o i sso n s. Diese Ehre erwiesLudwig der Dicke seinem Bruder, Philipp,Ludwig der Achte dem Philipp August, Phi-lipp der Dritte Ludwigen dem Neunten,Kar! Der Fünfte dem Johann, auch wohntenKarl, Herzog von Orleans, und Heinrich, Her-zog von Anjou, der feycrlichen Beerdigung ihres Va-ters, Heinrich des Zweyten, ebenso bey. Al-lein daö Ccremonicl, welches bey dergleichen Gelegen-heiten von rechtSwegcn bestimmt scyn sollte, hat sich nachund nach geändert, so daß man das, was man das ei-mmal beobachtet, ein andermal wegiäßt; undebendeS»wegen sagte Herr de Tilet, man habe hierüber ganzund gar keine Gewißheit. Sonst pflegte man auchdas Bildniß deS Königs auf den Sarg zu legen , umdadurch dem Volke desto mehr Respect gegen den darinbefindlichen Körper einzuflößen; und damit cS zugleichüberzeugt werden möchte, daß der König nie sterbe, undbaß die Verwaltung der Justiz, die vornehmste undwesentlichste unter allen Beschäftigungen des Königs,ununterbrochen fortdaure, gehen jederzeit die Parle-mentsherrn neben demselben her. Bey der BeerdigungFranz des Ersten, wurde es zum erstenmal vomSarge genommen, und seitdem streitet man sich darüber,welche Stelle dem Bischof von Paris bey dergleichenFeierlichkeiten eigentlich anzuwersen sey»
Den Dienstag, am neun und zwanzigsten Junius,brachte man den Leichnam des Königs, nach der Kirchests lXsütr'6 Oums, und stellte ihn daselbst unter die bc»leuchtete Kuppel. Die Prinzen vom Geblüt, und dieandern Leidtragenden Herrn, nahmen ihren Platz imChor rechter Hand; die Parlementöherrn aber setztensich ihnen gegenüber» Mittwochs gieng der Zug, nach-dem