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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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borgen. Je dümmer er war, desto klüger kam er sichvor; und da er sich gar nicht für krank hielt, so warer auch nicht im geringsten für seine Genesung besorgt»Nach Verlauf einiger Zeit gieng er wieder in sein Va-terland zurück, wo er, eines MordK wegen, ein gan-zes Jahr in Verhaft laß. Vor Gericht harte er keineEhre eingelegt; noch weniger Ruhm nahm er mir ausdem Kloster; und im Gefangniß betrug er sich als einTollhäuSler, der allerlei) Gesichte und Erscheinungenhatte. Sein böser Geist, der ihm die gerechtestenund untadelhastesten Handlungen des Königs in einemgehässigen Licht zeigte, vielleicht auch aüerlcy ungegrüwdete Gerüchte, weläreer begierig für ausgemachte Wahr-heit annahm; dies alles brachte ihn zu dem gräßlichenunmenschlichen Entschluß, den König zu ermorden Esfehlte ihm jedoch an Much, denselben eben so schnell aus-zuführen, als er ihn gefaßt hatte. Drey Jahre langnährte er die Gistnattcr, welche er im Busen trug. Inder Folge gestand er, anfänglich habe er sich so sehr vordiesen Morvgedanken entsetzt, daß ihm nicht nur jedesHaar auf seinem Haupte zu Berge gestiegen, sondernauch der Angstschweiß über die Stirn gestoßen sey, undsein ganzer Körper gezittert und gebebt habe. Ernannte sich Franz Ravaillac, und war von An-gouleme. In seiner Wuth reihte er einigem«!, undzwar noch am verwichen«« Osterfeste, von Angv«le-rne nach Par i s, immer in der Absicht, jenen Streichauszusühren; er habe jedoch, sagte er, erst die Krö-uung abwarten wollen, damit die Königin einer sogerech'ten und wohlverdienten Ehre Nicht beraubt werden möch-te. Vielleicht Härte er die Ausführung ftineö schreckli-chen Vorhabens noch weiter hinauügesctzt, aber dieNoch zwang ihn, dasselbe zu beschleunigen, denn erhatte nur noch Vrey Quark von einem Seuvi in seinemVermögen. Da er nun fest entschlossen war keinen Au-genblick