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genblick länger zu säumen, so krank er mehr als ge«wohnlich, gierig sodann nach dem Louvre, und setztesich auf einen von den Marmorsieinen vor dem Thor,wo die Bedienten gewöhnlich ihre Herrn erwarten. Hievhielt er sich ziemlich lang auf, denn er war Willens,dem Könige den Todesstoß in eben dem Augenblick zuversetzen, wenn er sich zwischen beyden Thoren befindenwürde, wozu ihm die Beschaffenheit des OrtS sehr gün-stig schien. Als er aber vernahm, daß der DüeD'Espernon nicht an dem Orte zugegen sep, woer glaubte daß der König absteigen würde, suchte er ihmden Weg abzuschnciden, und stellte sich an eine von denkleinen Buden nach der Gegend sie« Innocenvs zu, inder Straße k^rronnel-is, wo er ihn erwartete. Indieser Straße find viele Kramläden und Buden, welchean die Mauer des Kirchhofs ckes Innocsnvs stoßen»Als König Heinrich der Zweyte im Jahr eintausend fünf hundert vier und fünfzig, den vierzehntenMay, also gerade am Geburks und Sterbetage diesesgroßen Fürsten, zu Compiegne war, und in Er-wägung zog, daß diese Straße die Stabt Paris quecedurchschncide, daß die Könige gewöhnlich durch diesel-be ihren Weg nehmen muffen, wenn sie vom Louvrenach der Tournclle fahren wollen, und daß sie, dervielen Buden wegen, sehr eng, schmutzig und unbequemsey, befählet, dieselben nicderzurcißen und bey Seitezu schaffen. Dies Edict wurde zwar vom Parlemcntebestätigt, blieb aber zum größten Unglück unausgeführt.An diesen ncmlichen Buden, lief der Böseivi'cht, ganzerhitzt und von Schweiß triefend, auf und ab. DerKönig kam, ward, als er die Straße hineinfahren woll-te, den Herrn von Montigny gewahr, und rief ihmnach seiner gewöhnlichen Leutseligkeit mit lauter Stim-me zu: „Ihr Diener, MvlitigM)! Ihr Die-nerk" Beyrn Einfahren in die Straße, stieß der
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