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müthige Mann, welcher gar keinen Begriff von Furchtund Menschenscheue hatte, der alle gegen ihn gerichte-te Attentate eben so sehr verachtete, als die Mittelwelche aufseine persönliche Sicherheit abzweckten, woll-te diej Schreckbilder, welche man ihm wirklich vorhielt,nicht noch durch Besorgniß vor entferntem vergrößern,sondern glaubte, es sey genug daß jeder Tag seine eige-ne Plage habe, ohne sich die Zukunft durch Prophezei-Hungen verbittern zu lassen. Deswegen sagte er zur Kö-nigin , er sey nun entschlossen sich in die Stadt zu bege-ben. Dann trat er auf den Altan vor dem Wohnzim-mer der Königin, und rief hinab, man solle seinen Wa-gen in Bereitschaft halten. Der, welcher sich vorge-uommcn hatte, ihm den Todesstoß beyzubringen, ver-nahm diese Worte, und sprach bey sich selbst: „N u nhabe ich dich! du bist verloren!" Ehe derKönig abreisete, gieng er drcymal zur Königin und küß-ft sie, als suche sein Herz den Schmerz und Kummerauszudrücken, den ihm die Trennung von dem ihrigenverursachte. Die Gemahlin des Marschalls vonEtreeS, welche diese Liebkosungen mit ansah, sagte zumKönige: er werde ja täglich verliebter in die Königin;alle seine treuen Diener freuten sich darüber, und hoff-ten noch größere Freude zu erleben; er solle sich aber wohlin Acht nehmen, daß er sie nicht tausche. Als er zumZimmer heraus kam, begegnete ihm die Duchesse vonMercoeur; dies war die letzte Prinzessin mit welcherer sprach. Als er die kleine Treppe hinabgieng, befahler dem Marschall de Boisdauphin, er solle sichzur Abreise fertig machen. Im Hofe sprach er mit demHerzoge von Anjou, zeigte ihm den Bassom-pierre, und fragte, ob er ihn kenne. Drey Viertelauf vier Uhr stieg er in seinen Wagen, und setzte sichan den obersten Platz. Nachdem er den D üc D' Es-pernon gefragt hatte, ob er etwas in der Stadt
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