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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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wesen, aber dennoch mit dem Tode bestraft worden.Die nervliche Strafe habe man einem andern Wahn-sinnigen zuerkannt, welcher den König Ferdinandvon Arroganten im Jahr ein tausend vier hundertzwey und neunzig angefalicn, und ihm einen Hieb un-terhalb de6 OhrS versetzt habe, den er ihm eiaenclicham Halse anbringen wollen. Dieser Menich sey in sei-nem Gcfangniß auf alle nur erdenkliche Art tolgmrt undgemartert worden, man habe aber weiter nichts auS ihmbringen können, als daß ihm der Teufel dies befohlen habe,mit dem Versprechen , er wolle ihm zuFerdinandsKrone verhelfen. Ungeachtet seiner Nan heit scy erabekdennoch hingerichtet worden. Man habe ihm Händelind Füße abgchanen, tue Augen ausgcstochen ihn mitglühenden Zangen gezwickt, bei) gelindem Feuer « ei,ra-ten, und ihm so nach und nach die Seele anouepnßk.Man sage zwar, wüthende Menschen würden ohnehinschon arg genug von ihrer Wuch gequält, ohne daß mannöthrghabe, ihre Leiden noch auf andere Art zu vermeh-ren; allein die Erfahrung lehre, daß es kein bewähr-teres Mittel gäbe sie wieder zur iVernunst zu bringen/,als die Furcht vor der wohlverdienten Strafe.

Der König unterbrach das Gespräch durch folgen-de wahrhaft königliche und ihm cig«r,thümlich zugehöri-ge Acußerung: ,,Die Milde verzeiht selbst

denen, die es nicht werkh sind. Je gerech-ter der Zorn, desto preißwürdiger dieVerzeih ungs" Dieser gütige Fürst suchte bey je-der Gelegenheit die Harre m d Strenge der Gesetze zuwilder«. Gleich dem N u m a hätte er den Z e v s lie«der mit Vögelköpseu versöhnt, anstatt ihm Menschen-^öpje zu opfern. Gleich 'wm A l epa n d e r winde erseiii unverbrüchliches Gelübde lieber am Estl vollzogenhaben, als am Eselstreiber. Dieser uridesaugene ed«l.

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