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teressirt. Allein jene Vollziehung der Iustizpflege wardem Gouverneur von Languedoc, Herrn deVerdaye Vorbehalten, welcher bereits manches war«nende Beyspiel in dieser Provinz statuiren ließ. DerElende, welcher dem König nach dem Leben getrachtet hat«te, ward, als er durch Toulouse reifete, auf vorgän«gige Nachricht vom französischen Gesandten in Verhaftgenommen. Aus dem Kerker führte man ihn nach demRichtsatz, und sein College kam auf die Galeere.
Wir kehren nun wieder zur Schilderung seineredclmüthigen Todesverachtung zurück, und da könnenwir mit Wahrheit behaupten, daß erstens das unbegränz«re Vertrauen welches er auf Gottes Schutz sitzte, undzweytens sein schuldloses Bewußtseyn, vermöge dessener nicht die geringste Veranlassung Halle seine Feindezu scheuen, oder gegen seine Untcrthanen mißtrauisch zuscyn, den Ausbruch des Ungewitters beschleunigte, das,wie wir nun bald sehen werden, mit ganzer Gewaltaufihn los stürmte. Hätte er in Frankreich seiner
Strenge und Gerechtigkeit eben so viele Denkmäler er-richtet, als er Beweise seiner Milde und Menschenliebegab, so würden sich dergleichen ungeheure Entwürfe«nd Anschläge gewiß nicht in den Gcmülhern unbewn«neuer Menschen eingenistet haben. Die Löwen in Ly-dien wagen sich nicht bis an die Städte, auf derenMauern man die Felle von ihres gleichen aufhangt. DieWölfe fliehen vor dem Schall der Trommeln, welche mitWolfsfellen bespannt sind.
Vor einiger Zeit hielt der König eine sehr ausfähr«liche Rede über die mancherley Gefahren, welchen erdurch Gottes besondere Gnade entgangen sey. Beydieser Gelegenheit äußerte er den Wunsch, daß die Ge-schichte dereinst das Andenken derselben aufcben die Artausbewahren möge, wie cs ihm auf seine ganze Lebens-
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