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keit für ihre Könige man von jeher bewundert habe,jetzt dergestalt ausgeartet sey, daß man solche Bvscwich-tcr und Unmenschen unter ihr stade. Dann ließ erdenValdemoro rufen, und gebot ihm, dem französi-schen Gesandten den ganzen Handel zu eröffnen. Val-demoro stellte sich auch wirklich bey ihn ein, und ge-stand, daß jener Böserv'.ll't zu rhm gekommen sey, undsich gerühmt habe, den König ermorden zu wollen.Wir wollen uns hierüber nicht deutlicher erklären, da-mit wir es nicht machen wie die, welche gegen die Ma-gie und andere abergläubische Gebräuche schreiben, unddennoch die Zaubermitkel und Vorschriften anführen,deren man sich dabey bedient. Anfänglich, sagte er,sey erzwar nicht abgeneigt gewesen, aufdiefen Vorschlagsich einzulassen, bald darauf aber sey sein Gewissen er-wacht, und habe ihm die Abscheulichkeit seines Verbre-chens so lebhaft vor Augen gestellt, daß er sich nicht enthal-ten können , mit einem Jesuiten (!) darüber zu sprechen.Dieser habe ihm sein gottloses Vorhaben auf alle mög-liche Art auszureden gesucht, und ihn ermahnt, den Ge-sandten davon zu benachrichtigen, damit derselbe hier-durch in Stand gesetzt werde, für die persönliche Sicher-heit Sr. Majestät zu sorgen. Von diesem allem erstat-tete Herr de B arault dem König Bericht, welcheroft davon sprach, und sowohl die Klugheit seines Ge-sandten, als auch die gute Denkart des Herzogs vonLerma, und das gewissenhafte Verfahren des Jesui-ten öffentlich rühmte. Die Spanier würden jedoch die«se Lobsprüche mit ungleich größcrm Rechte verdient undvor den Augen der Welt weit mehr Ehre eingelegt ha-ben, wenn sie jenen Verräther zur gebührenden Verant-wortung gezogen hätten. Eigentlich sollte er nicht un-gestraft aus Spanien entwischen. Die Könige sindsämmtlich als Brüder zu betrachten, und folglich sindKey dergleichen Verschwörungen alle Reiche der Welt in-
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