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den, welche behaupten wollen, ein Feldherr muffe wovicht vor Alter, doch wenigstens als Greis sterben.Mag man das Leben für das köstlichste Geschenk desHimmels halten, wogegen alles Gold, das je die Sonsne sah oder künftig noch sehen wird, für nichts zu ach-ten sep. Genug, dieser Prinz war der Meinung, eSsey nichts so groß und hehr, als die Verachtung des Le-bcns, und weder die Cä sa r n noch die Alexanderwürben sich eine so große Menge Lorbeern erworben ha-Len, wenn sie sich nicht immer in das dichteste Kamps,gewühl gewagt hätten. So wenig er die Gefahren ach.tete welche ihm wirklich vor Augen schwebten, eben sowenig bekümmerteer sich um die, welche ihm in der Zu-kunft drohten. Die Königin Elisabeth von Eng-land ließ ihm zu wissen thun, an seinem Hoflager hal-te sich ein fremder Edelmann auf, der gegen ihn garnichts Gutes im Schilde führe. Von rechtswegen hät-te er ihn beym Kopf nehmen, oder wenigstens fvrtjagenkönnen. Statt dessen machte er ihm nicht einmal eineböse Miene, sondern ließ ihn vielmehr auf seine Kostenverpflegen, gab ihm ein Pferd aus seinem Marstals,und beehrte ihn mit seinen Aufträgen, bis endlich jenerMensch, der in seinem Gewissen überzeugt war, daß erder Wvhlthaten des Königs ganz unwürdig sey, diesel-ben nicht länger ertragen konnte, und sich von selbstwie-Ler fort machte. Diese edle Seele konnte nie jemandandcrm etwaszutrauen, dessen sie sich selbst unfähig hielt,deswegen ward ihre Ruhe me durch Mißtrauen oderArgwohn gestört. Vod etwa vier Jahren legte la Co-kogne, boshafter Weise einem Edelmann aus Bre-tagne eine so verhaßte, so ganz abscheuliche Beschul-digung in Betreff der Verrätherey und Treulosigkeit zueLast, daß sich selbst die Unschuld dafür entsetze haben,und vor Schrecken erblaßt scyn würde. Der König er-fuhr es, und um der Welk zu zeigen, daß es ihm nicht
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