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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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daß siedeS andern Tags seinen Agenten rufen ließ, undund ihn fragte, was er für Nachrichten von ihm erhal-te habe. Als er zur Antwort gab; sie waren ganz gut,«rwiedertc sie, die nächsten würben wohl nicht von derncmiichen Beschaffenheit seyn. Wenig Tage vor derErmordung des Königs hatte sie zween Träume, welcheals wahre Vorbedeutungen zu betrachten waren. Esträumte ihr nemlich, und zwar gerade zur Zeit, wo dieIuwclierer damit beschäftigt waren ihre Krone zu ver-fertigen, daß alle die großen Diamanten und ander»Kleinodien, womit dieselbe verziert werden sollte, sichin Perlen verwandelt hätten, welche, nach Auslegungder Traumdeucer, Thränen vvrstcllen. Der andereTraum war so fürchterlich, daß sie vor Schrecken er-wachte. Der König verwunderte sich darüber, und be-fragte sie um die Ursache. Anfänglich wollte sie nichtmit der Sprache heraus, sondern sagte bloß , Traumewären Schäume, und sie glaube nicht dran. Ich auchnicht, erwiederte der König. Sagen Sie mir also, waShat Ihnen geträumt? Als ec mit wiederholten Bittenin sie drang, sprach sie endlich: Es kam mir vor, als obIhnen jemand auf der kleinen Treppe einen Messerstichversetze.Lassen Sie uns Gott danken, sagte der Kö-nig, daß dieses nur im Traum geschah!" Sie wollteihre Oberkammerfrau, NamensRenou kliere, rufen,der König gab es aber nicht zu , sondern legte sich aufdie andere Seite, und schlief gleich wieder ein; denndieser Fürst war überhaupt von fo gesunder Leibescon«Mution, daß es nur auf ihn ankam, ob und wenn erschlafen oder wachen wollte.

Zu Saint Denis wurde viel und mancherkeybemerkt, das gar nichts Gutes zu bedeuten hatte. DerKönig und die Königin erzählten, ihr Schlaf fey durchdas klägliche Gefchrep einrS jungen Fischaar unterbro«

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