Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
Entstehung
Seite
201
Einzelbild herunterladen
 

ror

ttits »m Wagen zu viele und mancherley Gefahren aus»gestanden, als daß er sich nicht vor der Erfüllung die-ses Prognosticon fürchten sollte Nie wird sich Frank-reich des Umstandes, daßeinstder Wagen des Königssammt allem was darin war, im Hafen von Neuvil»l e in die Seine stürzte, erinnern ohne zugleich Gott da-für zu danken, daß er nicht nur den König erhielt, sondernauch die Königin gleichsam aus dem Rachen des Todesriß, damit Frankreich zur Zeit der größten Gefahr,durch ihre Veyhülfe aus dem Schiffbruch gerettet wer-den möchte. Wir haben bereits anderswo gesagt, undwerden es in der Folge dieser Geschichte noch öfter sagen,daß keine Fluthen vermögend waren, in ihrem Herzendas Feuer der Liebe auszulöschen, welche sie für ihrenGemahl hegte; denn sobald sie wieder zu sich selbst kam,waren ihre ersten Worte: Wo ist der König?

Während der Belagerung von La Fe re kündig-te ihm ein Mathematiker an, er solle sich an einem ge-wissen Tage ja wohl in Acht nehmen, denn sein Lebenwerde in Gefahr gerochen. Dieser Schimäre zumTrotz zeigte er sich vor den Mauern, und stellte sich demfeindlichen Kanonenfeuer bloß. Als er dcS Abends zuTravecy speiste, dankte er Gort, daß er diesen, demVergeben nach, so gefährlichen Tag glücklich überlebthabe. Er begleitete die Düchesse de Bcfort bcy Fa-kch'chcin nach M vv y, ihrem Wohnorte. Als sie unter-WG an eine gefährliche Stelle kamen, stolperten diePferde, und stürzten mit samt dem Wagen in einen Ab-grund. Der Wagen brach kurz und klein, alle darinbefindlichen Personen waren in Lebensgefahr, und diePferde hakten sich theils todt kheils zu Schande gefallen.Diese Begebenheit, welche sich in so kurzer Zeit nachjener Warnung ereignete, hätte ihn wohl veranlassenkönnen, sich von nun an vor dem Gebrauch der K-ttschkn

N ; zu