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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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ten, ihm verstellten, daß hie und da einige Unordnungim Gangc'.der Geschäfte eingerrffcn scy; wenn sie, ver»möge der Autorität, welche ihnen anvcrtraut war, ihmmit aller Unbefangenheit und Freymüthigkeit eröffne«»,Laß dies oder jenes keinen Beviali finde; dann verspracher ihnen, er wolle sich Zeit nehmen dre Sache zu über»legen, führte Gründe an, machte Einwürfe, zogFolgerungen, und beschloß sodann seinen Vortrag ge-wöhnlich damit, daß er, weit entfernt sich wie andereFürsten über den Widerspruch zu erzürnen, ganz kalt-blütig sagte:Wenn ich nicht mehr seyn werde, wirdman erst sehen, waS man an mir verloren har."

Da eS ihm sehr darum zu thun war, daß die Kö-nigin so viel möglich von der Einrichtung und Verwal-tung der Staatsangelegenheiten unten ichtet seyn möch-te , so gab er ihr mitunter manche gute Lehre, und ließes sich sehr angelegen seyn, ihr, so oft sich die Gele-genheit dazu darbot, die Leute bekannt zu machen, indie er das meiste Vertrauen setzte, mit dem Beyfügen:,,Sie könne dieselben vielleicht dereinst nöthig haben."Ward er gewahr, daß sie diesem wichtigen Gegenständeihre Aufmerksamkeit entzog; so setzte er hinzu:nachder gewöhnlichen Einrichtung der Natur werde er frü-her auS der Welt gehen muffen, als sie; er hinterlaffeihr aber Frankreich in einer solchen Verfassung,und alles was auf dessen Wohlfahrt Beziehung habe,sey so gut und dauerhaft eingerichtet, daß es ihr beyweitem nicht so viel Mühe wie andern Königinnen ko-sten werde, dies Reich zu regieren. Wenig Tage vorder Krönung, gien en sie einmal mit einander ans demWohnzimmer der Königin nach ihrem Cabinek. An derThür stand der König still, um mit jemand zu sprechen.Die Königin wartete, bis die Unterredung zu Endeseyn würde. Als der König dies sah, sagt« er lächelnd:

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