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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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len sich widersetzte, bloß dazu diente, die Gerüchte wel.che sich von seiner Macht verbreitet hatten, nur nochmehr zu verherrlichen. Ec genoß so viel häuslicheGlückseligkeit - daß er, wie j ner weise König Egyp.tens, die Königin seine Gnnahliri, und die Prinzenseine Söhne , als die köstlichsten Schatze, als die größtenGnadengeschenke vorzeigen konnte, welche ihm der Him-mel verliehen habe. I r den schwersten Leiden und Un«glücküfällcn, hakte ihn Gott mit einer solchen-Seclcnüär«ke, mit einem so fisten und unerschütterlichen Mutheausgerüstet, daß alle seine Diener eben so sehr darübererstaunten, als seine Feinde sich davor entsetzten.Wenn diese letztem glaubten, ihn auf immer darnieder ge-worfen zu haben, erlangte er, gleich dem AnteuS,wieder neue Kräfte, so bald er die Erde berührte. Nurhie Streitigkeiten in seiner Familie machten ihn nichtselten sehr unruhig und besorgt, und so oft sich dergleichenhervvrthatcn, wünschte er seinen Stand verändern zukönnen. Er war ein großer Liebhaber der Einsamkeit,und nur in dieser fand er wahre Gcmüthsruhe. Hiermangelt cs dem Menschen an nichts; für ihn fällt hierManna vom Himmel, und die Raben sogar bringenihm Brod. Trist man gleich bitter Wasser darin an, sofindet man doch auch Holz, welches die Eigenschaft hatdasselbe zu versüßen. Werden daselbst Amalek undEbom geschlagen, so triümphiren hingegen Mosesund Iosua. Aber Fürsten geziemt diese Lebensartnicht, denn diese leben nicht sowohl für sich selbst, alsvielmehr zum Wohl der Völker und Staaten, über wel-che sic gesetzt sind. Sie haben auf diesem, Meere keinenandern Hafen zu hoffen, als das Grab, und selbst derTod muß sie noch in voller Thäligkeit finden.

Wenn seine vornehmsten Diener, welche sich we-der aufs Lügen verstanden, noch die Wahrheit verheel.

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