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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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ee ihm gefallt!" Des Sonnabends, den achten May,stattete er der Königin seinen Besuch ab, als sie ebenbey Tafel saß, und fragte sie, ob die Krönung nochauf den nächsten Mittwoch vor sich gehen werde. Daihm die Königin keine Antwort ertheilen konnte, dieseinen Wünschen entsprach, schwieg sie still. Sie sa-gen nichts? fuhr der König fort. ,,Jch wünschte, ver-setzte die Königin, sie könne morgendes Tags vor sichgchcn, aber Sanserre hat mir eist unlängst gesagt,vor Donnerstags sey es unmöglich." Der König ließden Sanserre rufen, war über diesen Aufschub sehrentrüstet und schmälte, jedoch mehr darüber, daß maudie Zeit so ungenützt verstreichen laste, als über den Ver-lust von zweymal hundert tausend Scudi, welcher ihmdurch diese Saumseligkeit zugefügt wurde. Endlichsprach er zur Königin:Meine Freundin, ich wünsch-te, die Krönung gienge künftigen Donnerstag vor sich;denn ich versichere Sie, wenn der Freytag vorbei) ist,bekommen Sie mich nicht mehr zu Gesichte." DieKönigin erwiedcrke lächelnd:Sie werden noch Mußegenug haben, den Einzug mit anzusehen. ,,Nein, wardie Antwort des Königs, aus den Freytag nehme ich Ab-schied von Ihnen. Der Mensch denkt'6 und Gott lenkt's!^Mittwochs nachher gicng er im Spielzimmer aus und ab,und sagte bey dieser Gelegenheit zu Herrn de Monr-Aru und Herrn de Cicogne, ,.er wünsche, daß er loktwäre. / Diese entgegneten: er habe ja gar keine Ver-anlassung sich nach dem Tode zu sehnen; da er ein voll-kommen glückliches und zufriedenes Leben führe. Erantwortete aber r^Ihr seyd viel glücklicher, als ich!"Dieser ncmlichen Worte bediente er sich auch zum öfter»gegen andere Personen. Seine Diener betrübten sichsehr, daß er ohne alle Ursache in diesen sichtbare» Gramversank; denn alle seine Angelegenheiten gienge» soglücklich und rühmlich , daß alles was seinem Wil-

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