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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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be Guise sein Glück in den Ländern an der B l ie ß,und dem Däc de Guemene den Verlust derSchlacht bey Ivri prophczeihte, hatte ebenfalls be-hauptet, daß der König noch in diesem Jahre eines ge-waltsamen Todes sterben würde. Ein gewisser berühmterPrediger sagte zum Düc deGuise und seiner Mutter,diese Freudensbezeugungen würden durch große Betrüb«niß unterbrochen werden. Aufcinem Altäre zu M o n-targis fand man eine Weissagung, welche auf diesenunglücklichen Tag Bezug hatte. Zu Bologna ver-gossen, wunderthatiges Bild Thränen darüber.' Auchhörte man noch außerdem von allerley andern Dingen,welche aber mehr die Neugier rege machten, als vonWichtigkeit waren. So vernahm man unter andern,die Gemahlin deS Morschalls von Netz habe erzählt:Catharina von Mebicis sei) einst sehr begie-rig gewesen, zu erfahren, welches Schicksal ihren Söh-nen bevorstehc, oder was dieselben für Nachfolger ha-ben würden. Da habe sich denn jemand gefunden, wel-cher erbötig gewesen sey, ihre Wißbegier zu befriedigen»Zu dem Ende sey ihr ein Spiegel vorgehalten worden,worin sie einen Saal erblickt habe. Jeder ihrer Nach-kommen sey eben so vielmal um denselben herumgegan-gen, als die Anzahl seiner Regierungsjahre betrage.Nachdem Heinrich der Dritte mit seinen Tourenfertig gewesen sey, habe sie den Düc de Guise wieeinen Blitz vorüber fahren sehen. Dann sey der Prinzvon Navarra zum Vorschein gekommen, zwey undzwanzig mal um den Saal herumgegangen, und dannplötzlich verschwunden. Während der Zeit, wo manAnstalt zur Krönung machte , kam eine Prophezei«hung auS Spanien, deS Inhalts, daß ein gewis-ser großer König, welcher in seinen jüngern Jah-ren einmal in Verhaft gesessen habe, im bevorstehendenMaymonal mit Tod adgehen werde. Der König sagte,

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