ihrem Elemente. Dort werden sie angebetet, wenn ih«rp Prophet ihung eintrifl, und entschuldigt, wenn siefehl schlägt; eie Wahrheit merkt man sich, und die Lü«gen w rden vergessen. Auch gestattet Gott bisweilen,daß das Unglück dem, der es fürchtet, wirklich wieder«fährt; nicht etwan in der Absicht, den Betrug zu be«günstigen, sondern den Leichtsinnigen wegen seines Vor«Witzes zu bestrafen. Schon zu jener Zeit, wo der Kö-nig die Regierung ankrat, wollte man ihm weiß machen,er werde in den ersten acht oder zehn Tagen »ach demAbsterben Heinrichs des Dritten, dessen Leich-nam zuCompiegne beygesetzk wurde, begraben wer-den; es werde im sieben und fünfzigsten Jahre seinesAlters ums Leben kommen; dies Unglück werde ihmwährend einer großen Feyerlichkeit begegnen, und wasvergleichen Schreckbilder mehr waren. Der König aberpflegte nur darüber zu spotten, und bediente sich gewöhn-lich des Ausdrucks „Gott allein habe die Tage der Men-schen gezählt ^ Da man ihm die merkwürdigsten Er-eignisse seines Lebens, und besonders die Umstände, un-ter welchen er auf den Thron gelangen würde, genauvorhergesagt hatte, so hätte er allerdings in Versuchunggerathcn können, dergleichen Dinge zu glauben; dem«ungeachtck fuhr er fort, dieselben mit fester Be-harrlichkeit zu verachten. In Deutschland hatteman ihm die Nativitäc gestellt, und diese lief daraufhinaus, daß er in seinem sieben und fünfzigsten Jahregewaltsamer Weise umS Leben kommen werde. Derberühmte Mathematiker Bombastus hafte öffentlichauf CavalierS Parole versichert, dieser Fürst sey aufdem geraden Wege, sich triumphirenv an die Spitzeder europäischen Republik zu stellen, wofern ihn nichtein schreckliches Ereigmß, von welchem ec bedrohet wer«de, an der Ausführung seiner erhabenen und glorrei«chen Entwürfe verhindere. Der, welcher dem Düe
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