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Jahre leben. Unangenehme Dinge pflegt man den Ko«nigcn nicht gern ins Gesicht jU sagen. Der Duc deDen dome glaubte daher, cs sey am besten baß derMathematiker dasjenige Sr. Majestät selbst hinterbrin«ge, was er ihm zu eröffnen habe, und bat also den Kö-nig, ihm eine Audienz zu ertheilen. Der König frag,tc, was er denn eigentlich wolle. Hier schwieg derDuc. Sein Stillschweigen machte die Neugier nurnochmchr rege. Der König fieng an ernstlicher in ihn zudringen. Jener entschuldigte sich. Endlich gicng erdenn auf ausdrücklichen Befehl Sr. Majestät frey mitder Sprache heraus, und erzählte, was er vom LaD r o sse vernommen hatte. Sind Sie närrisch gewor-den, sagte der König, daß Sie solch Zeug glauven?Sire, erwiederte Vendome, wenn man auch derglei-chen Dinge nicht glauben darf, -so erschrickt man dochwenigstens davor. Die Wohlfahrt Ew. Majestät sehtjedermann, besonders aber mich, in die Nvthwcndig.keit, solche Sachen nicht auf die leichte Achsel zu nch-men. Ich bitte daher unterthänigst, meinen Vorschlagzu genehmigen. D-- König wollte aber durchaus nichtdran, sondern gebot ihm vielmehr» nie wieder davon zureden. Ich kann wenigstens nicht umhin, antworteteder Duc, die Königin davon zu benachrichtigen. Hier-auf sagte der König, wenn er nur Wort gegen sieerwähne, werde er ihm nimmermehr wieder gut werden.Dich Drohung wiederholte er zweymal. La Brossefand also kein Gehör. Dies alles hat mir der Ducde Vendome selbst von Wort zu Wort wieder er-zählt.
Zur ncmlichcn Zeit kam der Königin eine andereProphcz.-ihung sehr lächerlich vor, zu Folge welcher ihrangekündigt wurde, che noch diese Freudentage und derfeyerliche Einzug beendigt wären, werde sie in große
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