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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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Königin abgelegt hatte, gefiel ihm so außerordentlichwohl, daß er dem Qberfilberkämmcrer und Gardcrob-bcmeistcr der Königin, NamcnS Sanserre, auf derStelle cröffncte, er solle ihm einen Reutrock von diesernemlichen Arbeit, und außerdem noch drcy andere vonverschiedener Farbe bestellen, worauf einige verschlun-gene Namenszüge gestickt werden sollten, damit er so-dann diese Kleider über seine Rüstung anlegen könne.Da seine Abreise zu nahe war, als daß er sie rochvor derselben bekommen konnte, so befahl er dem Sau-ser re, daß er so bald sie fertig ftyn würden, Pvsipferdenehmen, und sie ihm nachbringcn solle; zugleich truger auch der Königin auf, ihn daran zn erinnern.

Er soupirte zu Sai'nt Denis. Als er bey Ta-fel saß, ward ihm die Nachricht hinterbracht, der spa-nische und venetianische Botschafter hätten Händel miteinander. Der König hatte dies vorhergesthen, dennerwußtewohl, daß sie wegen einer Titulatur, welche dereine dem andern nicht zugestehn wollte, sehr aufgebrachtwaren. Da er nun leicht erachten konnte, daß der Be-leidigte bey der nächsten Gelegenheit Genugthuung neh-men würde, so suchte er sic wieder auszusöhncn, undbewirkte dies auf eine so geschickte Art, daß die Feyer-lichkeit nicht im geringsten dadurch gestört wurde. Dervenetianische Bothschafter wollte jene Ehrertitel einigomalcrzwingen. Alleinderspanische, welcher sein Wortgegeben hatte, daß er ihn nicht beleidigen wolle, wenn ecnicht dazu genöthigc würde, und gleichwohl vorhcrsah, daßder Lcrm wieder von neuem angehen werde, wenn er ihmden Titel VoleiZmoriu statt gäbe, be«

harrte standhaft bey seinem Stillschweigen, doch konn-te man ihm leicht seinen innern Kampf und Verdrußan den Mienen ansehen. Ais die Krönung vorbcy war,gaben sie dem Nuntius das Geleite, und warteten sehn-lich