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damit der Königin nichts Unangenehmes wiederfahrenmöchte. Deswegen war cs ihm sehr ärgerlich, als derDuc de Montbazon, um desto besser sich umschenzu können, die Fenster in seinem Betstuhl enkzwcyschlug, und die Glasscherben den Prälaten, welche un-terhalb desselben nach dem Altar zu saßen, auf dieKöpfe sielen. Ich führe diesen Umstand deswegen hieran, damit allen denen der Mund gestopft werde, wel-che behaupten wollen, er habe solches aufausdrücklichenBefehl des Königs gekham
Als die Krönung vor sich gehen sollte, führte mandie Königin vor den Altar. Ehrenhalber ist es nun ein-mal so cingesührt, daß der Niedere vom Höhern gekröntwerden muß. So wand August dem HcrodeS,Tiberius dem Könige von Armenien Tigranes,Nero dem Tiridates, Domitian dem Dece-baluö, und Trajan dem Partama das Diademum das Haupt. Fürsten, welche keinen Höhern übersich erkennen, empfangen ihre Krone aus der HandGottes, und lassen sich dieselbe von ihren Dienern auf-sehen; Königinnen aber, welche keinen andern Glanzvon sich strahlen, als den, welchen sie von ihren Köni-gen erhalten, müssen auch ganz allein von Königen ge-krönt werden. E st her ward vom Ahasveru 6 ge-krönt, und PtolomäuS vollzog diese Handlung anseiner Schwester, mit welcher er sich vermahlte, vor derFrenke seiner Armee. Mitridates krönte dis M i-lesia, HerakliuS die Eudoxia, Constanrinder j ü tigere die Th e o dora, Phokas die Leon-tia, und noch in unfern Tagen ward Ehristinavon Lothringen von Ferdinand dem Großhcr-zöge Tos ca na's gekrönt. Da eS jedoch dem gott-seligen Hause Frankreich darum zu thun ist, dieWahrheit öffentlich zu bestätigen, daß die Könige und
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