te man unter andern, als der Düc d'Espernonzu ihm sagte: Sire! Sehen Sie einmal den HerrnNuntius dort! Wie er über die Grimasse» seines Nach,bars lacht ? Mit Nichten ! versetzte der König, er lächeltvielmehr darüber, daß Monsieur de la Forceund Pater Cotton mit einander sprechen. Und sowar cs auch wirklich. Er besaß die Gabe, jemandsGedanken und Reden aus seinen Gebenden und Blickenzu erralhen. In einem und eben demselben Nu faßteer hier eine Dame, dort einen Herrn, ins Auge, wäh.rcnd er denen, welche am weitesten von ihm entferntwaren, zu verstehen gab, daß er sie kenne. Jede sei--ner Bewegungen war voll Ausdruck und jebcn» Ecunterhielt sich mit den Herrn, welche ihm zunächst wa.ren, nemlich: mit dem Erzbischof von Rheims , denDucs D'Espernon, Monrpazon, und Recz,mit seinem Öberstallmeistcr von Bellegarve, undden Herren von Praslin, de la Force, vonBallai und von Vic. Dem Marquis von Ver«neuil machte er den Auftrag, daß er Nachsehen solle,was hier und da vorfalle; auch sprach er mit andern,welche weiter unken waren. Er bedauerte den Cardi,nal von Joyeuse, daß er so lange fasten müsse, unddie Königin Margaretha, daß sie zu früh aufge«standen scy. Alle Streitigkeiten, welche des Rangswegen vorfielen , wußte er in der größten Geschwindig-keit zu entscheiden. Sein Geist war allenthalben, unddoch immer sich selbst gegenwärtig. Es stand zwarein Sessel für ihn in Bereitschaft, allein vor Freudenbediente er sich dessen nicht, sondern legte seinen Man-tel und Hut ab, veränderte jeden Augenblick seinen Platz,und sprach bald mit diesem, bald mit jenem, entwedervon etwas, das er gern haben wollte, oder von dem,was wirklich geschah. Es lag ihm sehr viel daran, daßsich die Zuschauer ehrerbietig und ruhig verhalten sollten,
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