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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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den sollten, thaten sich neue Hindernisse hervor, diebcynahe einen völligen Bruch nach sich gezogen hätten;denn die Franzosen wollten, in Betreff des KönigreichesNavarra, ausdrücklich die Worte eingerütkt wissen,daß die Prascription dem Aller christlich,sicn Könige nicht zum Nachtheil gereichensolle. Dies wollten die andern nicht zugebcn, weilcs ihnen vorkam, daß hierdurch die dercinstigc Anwart-schaft des Königs von Spanien gekränkt und ge-schmälert würde. Nun lief man abermals so lange hinund her, bis endlich die Franzosen für gut fanden, essolle ganz und gar nicht mehr von dieser Sache gespro-chen werden. Sie erweiterten hierauf die Arti-kel, und beschlossen, gegen den Rath und Willen dcöLegaten, einen Eilboten deswegen an den Cardinal Al-bert zu senden, indem sie Vorgaben, da er ein so na-her Nachbar scy, so werde cs einen hohen Grad vonÜnhöflichkeit verrathcn, wenn man ihm diese Nachrichtnicht mittheilte. Man entließ sie demnach und erweiterttc indeß die Artikel, welche den Herzog von Savoyenbetrafen, und worüber cs abermals zu Streitigkeitenkam.

Der Legat hoffte noch immer das Veste, zumal daer von allen Parteien die Versicherung erhalten Hatte,daß nun keine ferner» Hmdcrniffe mehr eintrcte» wür-den. Demungcachtct hatte er noch allerlcy Bedenk-lichkeiten, und war sogar Willens, in aller Stille nachRom zu schreiben, wie ihm die Franzosen gerathen hat»ten. Dies alles ereignete sich zwischen dem 27sicn undletzten des Aprilmonacs. An letzterwähntem Tage gegenMittag, kam der Eilbote, welchen man nach Brüsselgesandt Halle, mit Depeschen vom Cardinal Albertzurück, die an dessen Dcxutirte gerichtet waren. Ver-mittelst derselben billigte er alles was man ncgociirt hat-te, ohne die geringste Veränderung, bis auf einige uns