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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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beträchtliche Kleinigkeiten. Mithin hatte man nunmehrnichts dringcnderS zu thun, als die Schriften in Ord-nung zu bringen, und die Angelegenheiten wegen Sa«voycn zu berichtigen. Hier zeigte sich abermalsein neues Hindcrniß, wegen 'Auslieferung der Kriegsge-fangenen; denn der savoyische Gesandte behauptete, da,sein Herzog ihrer ungleich mehr hätte, als die Franzo«sen, so verstehe sich von selbst, daß sie ranzionirt werdenmüßten. Die Franzosen aber behaupteten das Gegen-theil, und sagten , da man mit den Spaniern die Ueber-emkunst getroffen habe, daß man alle, nur diejenigenausgenommen, welche sich noch nicht dazu verstandenhätten Ranzion zu bezahlen, wieder auf fr« yen Fuß ft-zen wolle, ohne auf ihre größere oder geringere AnzahlRücksicht zu nehmen; so muffe Savoyen dasNcmliche zugestehn. Da man hierüber nicht einig wer«den konnte, so ward diese Sache bis auf den folgendenTag, den ersten May, verschoben. Sie fand zwarviel Widerspruch, doch wurden endlich alle Hindcrniffc,aus Achtung für denK'gaten, beseitigt, der hierbey voll-auf zu thun hatte. Endlich, als man sich wieder in sei«nem Beyseyn versammelte, wurden die Fricdcnöartikelzu Papier gebracht, und ihm zu treuen Händen über-geben, damit sie, wofern sich solches bewerkstelligen ließe,den laufenden Monat über geheim gehalten, und sodannden Parteien zugcstcllt werden sollten; doch mit demVorbehalt, daß er so geneigt scyn, und ihnen dieselbenmch früher ausliefern möchte, wofern sie mit einanderÜbereinkommen sollten, sie zurückzusodcrn.

Nun sandte man einen Eilboten ab, mn die bcy-den Könige hiervon zu benachrichtigen. Dies geschahdes Nachmittags um vier Uhr, französischen Zeigers,weil man mit Ausfertigung der Depeschen am vorher«gkhenden Abend nicht fertig geworden war. Gott fty

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