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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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General nach Brüssel reisen dürfe, um das, wasder Allirchrlstlichste König begehre, ncmiich einen drei)monatlichen Waffenstillstand, zu Stande zu bringen.Dies erlaubte der Legat; auch schrieb er zugleich an denCardinal Albert, und bar ihn, die Friedensunter-handlungen erleichtern und beendigen zu helfen, ohnehierbei) auf Nebendinge Rücksicht zu nehmen, die we-der von großer Erheblichkeit wären, noch gebilligt zuwerden verdienten.

Der Franziskaner-General machte sich demnachauf die Reise, und beschleunigte sie dergestalt, daß erschon am 2 zkcn inBrü sse l anlangte. Während die-ser Zeit schrieb er einen Bri f an den Legaten, woriner ihm aus eine höfliche Art zu wißen that, die Sachegehe gut. Als er zurück kam, berichtete er, besagterCardinal habe für gut befunden, den Waffenstillstandnur auf zwty Monate und nicht länger zu bewilligen.Dies veranlaßte viel Laufens hin und her, und allerlei)Weitläuftigkeiten zwischen den Franzosen und Flamän-dein. Endlich kamen die Franzosen und alle übrigenmiteinander überein, die Frievenöarttkel ans eben dieArt zu unterschreiben, wie man cs bereits verabredethatte, ohne jedoch bey dieser Gelegenheit der Verbün-deten zu erwähnen. Hierauf ließen sie sich sehr angele-gen ftyn, ihre Papiere in Ordnung zu bringen, undals sie über alle Hauptpunkte einig waren, gaben sie ein-ander bas Wort, einen Waffenstillstand mir den Ver«bündele» zu bewirken, der sich aber nur auf zwey Mo-nate erstrecken, und von dem Tage anfangcn sollte, anwelchem die beyden Kronen nebst Saovyen den Trak-tat ratificircn würden.

Kaum war dies beschlossen, da säete der Teufelschon wieder Unkraut unter den Walzen. Als nemiichdie Artikel zwischen den beyden Kronen ausgesührt wer-

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