zu leiten, daß der Pabst keine Ursache ha.be sich über sie insgesamt, sondern nurüber diejenigen zu beschweren, die daranSchuld wären. Man streite sich jetzt bloßübrreinen ziemlich unerheblichen Ehre n.punkt, und werde sich wahrscheinlich nochin d e r G ü te deswe ge n ver g lc i che n. Wenndieses aber auch nicht geschähe, so sey crdoch jederzeit bey diesem Geschäfte so ge-rade und ehrlich zu Werke gegangen,-daßalle diejenigen, welche solches sehr gutbezeugen könnten, die Verbindlichkeitauf sich hätten, die Welt, welche die Be«geben Heiken nur immer nach ihren Fol-gen zu bcurtheilen pflege, von der Wahr-heit zu überführen, indem cr dem Königeund dem Königreiche mit dem reinsten Ei-fer gedient habe. Herr von Bellievre vcr-setzte, der Legat habe Recht, und man werde nicht er-mangeln , sein Verlangen zu erfüllen. Uckrigcns seyrs ihm sehr leid, daß er sich umsonst und um nichts soviele Mühe gegeben habe. Jetzt trat der General her-ein , und schien außerordentlich zufnedns zu seyn. Erbat sie, die Depeschen nicht eher als des andern Mor-gens abgehen zu laßen, weil Richardot wirklichkrank sey, und weil man ihnen noch überdies vielleichtsolche Gründe vortragen möchte, worüber sic eben kei-ne Ursache haben würden, sich von neuem zu erzürnen.Nun gaben sich die Franzosen zwar zufrieden, aber den-noch machten sie sich nicht anheischig, den Eilboten nichtabzuscndcn.
DeS andern Morgens machten die Spanier demLegaten ihren Besuch, und bare» ihn, er möge dochseinr Einwilligung dazu kubelle», daß der Zranziskamr-
Gene-