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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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129
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wklchcm er alles haarklein erzählte. Dieser betrügeD' sehr, und fragte den General, wie man es nunweh! ansteiicn muffe, damit die FriedenSunterhand'un-gui deswegen nicht etwa ganz abgebrochen werden möch-ten. Nachdem sie d-e Sache lange genug überlegt hat-ten, wurden sie endlich darü er ci-iig, sie wollten dieFranzosen kommen lassen, damit ihnen der Legat jeneAntwort ganz in geheim hinterbringe, und sich ihrenRach in Betreff dessen erbitte, wie man sich nun zu Ver-meidung des FricdensbrucheS zu verhalten habe. An-fänglich bezeigten sich die Herrn von Bcllievre undvon Silleri über diese Neuigkeit äußerst betroffen.Sic waren, sagten sie, nicht nur feil st betrogen wor-ben, sondern hätten auch ihren König betrogen; dennauf die Aeußerungen der Deputaten des Cardinais, hät-ten sie dem Könige geschrieben, sie machten sich die ge-gründelsic Hofnung daß man den Maffenstilisirnd ein-gehen werde. Jetzt könnten sic nun nichts mehr Vor-schlägen, nichts rachen, sondern wären vielmehr ent-schlossen , die Unterhandlungen sogleich selbst abzubrc-chen, solches dem Könige zu melden, und abzureisen.Vom Frieden solle man nur gar nicht mehr mit ihnenreden, denn diese Sache ssy ihnen äußerst verhaßt;waS sie in dieser Rücksicht gelhan hätten wer-de sie in das größte Unglück stürzen; denn sie hätten ih-ren König betrogen, wiewohl sic hieran ganz unschuldigund selbst zuerst betrogen worden wären. Der Legatluß sich durch die Ausbrüche ihres Zorns nicht irre ma-chen, sondern suchte sie vielmehr mit der größten Sanft«muth wieder zu begütigen. Zu dem Ende sagte er, wennße die Unterhandlungen abbrcchcn wollten, so könne erdies frcylich nicht hindern, aber seines Erachtens müsseman es zu vermeiden suchen. Hiernächsi machte er ih-nen verschiedene Eröfnungcn, um sie von etwas andermiu unterhalten, und ihnen Zeit zur Besinnung zu lassen.

N. Senkwürdigk. XIV. B. I M ltt-