bekümmert, doch blieb er noch immer sehr standhaft,und bestrebte sich, bald dieser bald jener Partey Mucheinzusprechen. In der That verließen sie ihn nie, ohnesehr beruhigt und zufrieden zu seyn. Uebrigens hielt -er alles was vorgenommen wurde, außerordentlich ge.heim, und ließ sich gegen niemand von seinen Leuten dargeringste davon merken. Dieß diente jedoch nur zu Ver«Mehrung seines Verdrusses; denn unaufhörlich belästig«ken sie ihn mit Klagen, die sie ihm entweder selbst vorrtrugen, oder durch andere hinterbrmgen ließen» ESwar wirklich zum Verwundern, daß er während der un-aufhörlichen Angst und Unruhe, die ihm diese wichtigeSache von allen Seiten zuzog, nicht in eine Krankheitverfiel»
Gerade zur Zeit, wo ihn diese Leiden am härtesten >drückten, kam in der Nacht vom I4ten April der Eil-bvte zurück. Der Franziskaner « General erfuhr eSeher als der Legat, und gab ihm des andern Mor-gens in aller Frühe davon Nachricht, ohne jedoch zu wis«sei, was er für eine Antwort überbringe. Er fühltezwar diesfalls dem Herrn von Silleri auf den Zahn,konnte aber schlechterdings nichts von ihm herauSkriegen.Dies verursacht« dem Legaten sehr viel Kummer, denn Ier befürchtete, der König werde wohl unabänderlich aufder Zurückgabe des Marquisatcs beharren. SeineBe»forgnisse gründeten sich hauptsächlich darauf, daß bkFranzosen so lange zauderten, ihm Nachricht zu geben,und daß sic dem General der Franziskaner gak nichts !hatten entdecken wollen» Einige Zeit nachher machtendie Franzosen dem Legaten ihren Besuch, und nun et»Üfnete ihm Herr von BelNevte, nach einer sehr weit-schweifigen Einleitung, der König wolle Frieden, hü-be nicht das geringste in seinen Entschlüssen geändert,r»nd sky gar nicht gesonnen, in deM( Mas jeithee